Sicherheit

Sicher in den Urlaub: Polizei gibt Tipps

Waldeck-Frankenberg. Damit Sie sicher ankommen und den Urlaub auch genießen können, gibt die Polizei Sicherheitstipps für die Ferienzeit.

"Wie sichere ich mein Zuhause?", "Wie schütze ich meine Wertsachen unterwegs" oder "Welche Verkehrsregeln gelten am Urlaubsort?" sind Themenfelder, die vor einer Reise geklärt werden sollten. 

Im Internet informiert die Polizei und gibt Interessierten hilfreiche Tipps zum Ferienbeginn. Unter den Rubriken "Vor dem Urlaub", "Auf der Reise" und "Am Urlaubsort" wird rund um das Thema "Sicher in den Urlaub" informiert. Hier die wichtigsten Ratschläge:

Vor dem Urlaub:

  • Sichern Sie Ihr Zuhause gegen Einbruch 
  • Täuschen Sie Anwesenheit vor und setzen Sie auf Nachbarschaftshilfe 
  • Fertigen Sie Kopien von den wichtigsten Reisedokumenten (Pass, Flugtickets, Kreditkarten und Impfausweis) und bewahren Sie an separater Stelle im Reisegepäck. Im Verlustfall haben Sie so wenigstens die wichtigsten Daten noch zur Hand. 
  • Sichern Sie regelmäßige Daten von Handy, Smartphone und Co., damit im Falle des Verlustes eines elektronischen Gerätes zumindest die Daten als Kopie vorliegen und wichtige Telefonnummern verfügbar sind. 
  • Sichern Sie vor der Autofahrt Fahrräder, Anhänger und andere Ladung

 

Auf der Reise:

  • Tragen Sie auf der Fahrt in Ihren Urlaubsort Ihre Zahlungsmittel, Ausweise und Dokumente direkt am Körper. 
  • Lassen Sie Ihre Wertgegenstände oder Ausweispapiere nie unbeaufsichtigt liegen - auch nicht im Fahrzeug, wenn Sie z. B. bei einem Stopp an der Tankstelle oder Raststätte nur kurz aussteigen. 
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie auf Parkplätzen auf vermeintliche Schäden an Ihrem Fahrzeug aufmerksam gemacht werden oder Sie jemand bittet, anderen auf Landkarten den Weg zu zeigen. Das können Tricks sein, um Sie und Ihre Begleitung aus dem Wagen zu locken, damit Diebe Wertsachen aus dem Wagen stehlen können. 
  • Besonders achtsam müssen Sie sein, wenn vermeintlich Hilfe Suchende Ihnen im Bereich von Autobahnen Goldschmuck gegen Bargeld eintauschen wollen. Im Volksmund heißt dies Autobahngold. Meist südosteuropäische Täter täuschen eine Notsituation vor (Spritmangel oder fehlende Babynahrung) und lassen sich Bargeld für nahezu wertlosen Goldschmuck auszahlen. 
  • Auch Busreisende sollten bei Tank-, Rast- oder Besichtigungsaufenthalten keinerlei Wertgegenstände im Bus zurücklassen, wenn dieser unbeaufsichtigt ist. 
  • Flug- und Bahnreisende sollten ihr Gepäck immer im Auge behalten. Das gilt besonders für Flughäfen und Bahnhöfe, in denen Diebe selbst die geringste Unaufmerksamkeit (z. B. beim Fahrkartenkauf oder bei Telefonaten) nutzen, um blitzschnell zuzugreifen.

 

Am Urlaubsort:

  • Reduzieren Sie Ihr mitgeführtes Bargeld auf das notwendige Minimum und zeigen Sie anderen möglichst wenig davon. 
  • Nutzen Sie unterwegs keinen Geldautomaten, an dem etwas ungewöhnlich erscheint, z. B. angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende und vor allem lockere Teile, oder Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz. 
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte). -Behalten Sie Ihre Handtasche und Kameras zum Schutz vor Dieben immer bei sich, vermeiden Sie es, sie auch im Hotelrestaurant, im Straßencafé oder im Geschäft irgendwo abzulegen oder an die Stuhllehne zu hängen 
  • Teilen Sie Ihre Urlaubsfreuden bei Facebook & Co mit Bedacht. Auch Kriminelle nutzen Soziale Medien und sind an Ihrem Hab und Gut interessiert, wenn Sie nicht zu Hause sind. 
  • Fallen Sie nicht auf Mitleid erregende Geschichten von Landsleuten herein, denen Sie mit Geld aus einer angeblichen Notlage helfen sollen: In echten Notfällen helfen Automobilclubs und die deutschen Auslandsvertretungen weiter. 

Weiterer Tipp der Polizei für eine sichere Reise in den Urlaub:

  • Sollte Ihnen Smartphone, Tablet oder Bankkarte gestohlen werden, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116. Im Ausland vergessen Sie nicht die Vorwahl 0049 vor dem Sperr-Notruf. (r)

Rubriklistenbild: © obs/DEKRA SE

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