Waldeck-Frankenberg

Sonne teilweise verdeckt – von Wolken

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- Waldeck-Frankenberg (mba). Auf eine partielle Sonnenfinsternis freuten sich Hobby-Astronomen und Sterngucker in Waldeck-Frankenberg. Leider war der Himmel vielerorts wolkenverhangen.

Das neue Jahr hat mit einem seltenen und faszinierenden kosmischen Ereignis begonnen: Einer sogenannten „partiellen Sonnenfinsternis“, bei der sich der Mond von der Erde aus gesehen teilweise vor die Sonne schiebt und sie verdeckt. Das Schauspiel war – theoretisch – in Europa, Afrika und Zentralasien zu beobachten.

Die „Frankenberger Sterngucker“ Gerhard Schmitt, Rainer Hampel, Markus Scheschelsky und Anja Roth hatten sich deshalb am Dienstagmorgen um 8.30 Uhr trotz Minusgraden am Haus von Gerhard Schmitt getroffen und voller Vorfreude ihre Teleskope aufgebaut.Die Geräte hatten sie mit speziellen Filtern ausgestattet, um ihre Augen vor den selbst bei einer Sonnenfinsternis noch gleißend hellen Sonnenstrahlen und dem von Lupen bekannten „Brennglaseffekt“ zu schützen. Doch das Warten war vergebens: Der Himmel hatte über Frankenberg einen ganz großen Sonnenfilter in Form einer dichten Wolkendecke aufgezogen, der die Aussicht der Hobby-Astronomen trübte. Die Sonne war, verfinstert oder nicht, gar nicht zu sehen. So konnten die Sterngucker nur in den Erinnerungen an vergangene Sonnenfinsternisse schwelgen.

In Deutschland gab es die bisher letzte komplette Verdunkelung des Sterns im Jahr 1999. Doch auch damals hatte Schmitt Pech und konnte nur die Regenwolken observieren. Rainer Hampel bleibt die Vorfreude auf seine Australienreise im nächsten Jahr: Dort verschwindet die Sonne am 13. November 2012 komplett hinter dem Mond – und die Aussichten auf einen wolkenlosen Himmel sind ebenfalls wesentlich besser.

Anderswo im Landkreis gaben jedoch Lücken in der Wolkendecke zumindest kurzzeitig den Blick frei auf die halb verdeckte Sonne.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Mittwoch, 5. Januar

Eine Galerie zum Thema Sonnenfinsternis mit Bildern von Matthias Schätte, Manfred Ammer, Werner Zacke und Karl Göllner finden Sie hier.

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