Fahrende Händler bedienen sich am Straßenrand – oft illegal

Sperrmüll heiß begehrt bei Schrottsammlern

Schrott zu Geld machen -  in Zeiten der Rohstoffverknappung wächst die Zahl der Metallverwerter. Foto: Archiv

Waldeck-Frankenberg. Mit Sperrmüll wie Altmetall und Elektrogeräten lässt sich Geld verdienen. Deshalb bedienen sich – neben den Kommunen – immer mehr private Schrotthändler bei den am Straßenrand zur Abholung bereitgestellten Gegenständen.

Mittlerweile stellen auch immer mehr Bürger ihren Metallschrott einfach an den Straßenrand, statt ihn offiziell als Sperrmüll anzumelden, weil sie wissen, dass ihn die Sammler dort irgendwann mitnehmen. Die Schrottsammler haben es auf Metall und Leiterplatinen aus Elektrogeräten abgesehen, die sich noch zu Geld machen lassen. Wenn diese Wertstoffe den kommunalen Abfallentsorgern entgehen, brechen Einnahmen weg. Die Folge können höhere Abfallgebühren für die Bürger sein. Bis zu 60 000 Euro nimmt der Landkreis Waldeck-Frankenberg jedes Jahr durch Metall- und Elektroschrott ein, sagt Egbert Blanc, Leiter des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft.

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