Waldeck-Frankenberg

Spitzenplatz in Nordhessen

- Waldeck-Frankenberg (jk). Die Kassenlage beim Landkreis ist nicht rosig. Mit rund 19 Millionen Euro Defizit für 2010 gehört Waldeck-Frankenberg aber noch zu den solidesten Kreisen in ganz Hessen.

„Nach den voraussichtlichen Abschlüssen 2009 zeichnet sich bei den Landkreisen der Region eine Zweiklassen-Gesellschaft ab“, resümiert Landrat Dr. Reinhard Kubat nach einer Konferenz in Kassel. Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke hatte alle nordhessischen Landräte und Oberbürgermeister eingeladen. Kernthema war die öffentliche Finanzlage. Vielen Landkreisen und Städten drohen schon mit der Jahresrechnung 2009 millionenschwere Löcher in den Kassen. Dagegen verbucht Waldeck-Frankenberg voraussichtlich einen Überschuss von rund 2,5 Millionen Euro, erklärt Kubat. Hintergrund ist, dass viele Kommunen ihre endgültigen Rechnungsergebnisse des Vorjahres noch nicht auf Euro und Cent parat haben. Somit liegen für 2009 erst Schätzungen vor. Kubats Fazit zur Finanzlage fällt im Rückblick erfreulich aus: Der Landkreis sei in den vergangenen Jahren „sorgfältig und verantwortungsbewusst mit seinen Finanzen umgegangen“. Denn im Vergleich der sechs nordhessischen Landkreise nehme Waldeck-Frankenberg einen „Spitzenplatz“ ein. Dies gilt offenbar auch für 2010, obwohl sich alle nordhessischen Landkreise und die Stadt Kassel den „Verwerfungen im Finanzsystem“ nicht entziehen könnten – ob Bund, Länder, Landkreise oder Gemeinden. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Mittwoch, 5. Mai 2010.

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