Sportkreis Waldeck-Frankenberg: Finanzierung nach Gießkannenprinzip abschaffen

Neue Wege gehen für Kunstrasenplätze

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Immergrün: Ein Kunstrasenplatz in mehreren Waldecker Gemeinden – wie der bisher einzige im Waldecker Land in Korbach – würde nicht nur dem Fußball zugute kommen. Auch andere Sportarten könnten im Winter draußen trainieren.

WALDECK-FRANKENBERG. Kunstrasen hält wie englisch gepflegtes Grün. Das Beispiel Korbach zeigt es, und jede Gemeinde möchte am liebsten ganzjährig von einem solchen Terrain profitieren. Sportkreisvorsitzender Uwe Steuber weist einen Weg, viel mehr Kunstrasenplätze im Landkreis zu schaffen

Das Zauberwort heißt Kunstrasen, aber es ist für jeden Sportverein auch eine Kunst, sich dafür Geld zu beschaffen.

Fast alle Rathauschefs haben bejaht, dass es Bedarf gibt am künstlichen Geläuf. Aber kaum einer weiß, woher er das Geld (rund 500 000 Euro) dafür nehmen soll. Bisher gibt es im Altkreis nur in Korbach eine Kunstrasenfläche, in Willingen soll noch in diesem Jahr die nächste gebaut werden.

Dass sich aber auch kleine Gemeinden einen Kunstrasen leisten können, beweisen viele Vereine im Sauerland. Den Grund dafür sieht Steuber vor allem in einer unterschiedlichen Förderstruktur. In Hessen werde nach dem Gießkannenprinzip gefördert und in NRW nach Bedarf – auch in konzentrierter Form, wenn es sein muss.

Das bedeutet für die Vereine: Mehr Geld für ein Projekt, aber auch kein Geld für andere Dinge. Diese Art der Förderung möchte Steuber vorantreiben und ein weiteres Ziel lautet: Mehrere Gemeinden sollen größere Bauprojekte gemeinsam finanzieren und nutzen.

Ob sich die heimischen Bürgermeister solche Projekte vorstellen können; welche Fördermöglichkeiten es gibt; warum auch Schulen mit ins Boot genommen werden sollten und wie im Sauerland die Finanzierung von Kunstrasenplätzen funktioniert - dies und mehr lesen Sie in der Samstagausgabe der WLZ!

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