Anonyme Behandlung vergewaltigter Frauen – Kreistag stimmt für Programm am Kreiskrankenhaus

Spuren des Verbrechens sichern

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Beate Friedrich, Monika Lacher und Sigrid Engelhard arbeiten am Runden Tisch gegen Gewalt mit – gemeinsam mit allen Fraktionen im Kreistag haben sie das Programm „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ auf den Weg gebracht. Foto: Demski

Waldeck-Frankenberg. Über die Grenzen der Parteien hinaus hat der Kreistag das Projekt „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ auf den Weg gebracht. In der Frankenberger Klinik soll auch die Sicherung von Spuren der Gewalt ermöglicht werden

Scham, Angst oder Panik: Frauen, die vergewaltigt wurden, fühlen sich zuweilen wie gelähmt. Der Weg zur Polizei scheint zu schwer. Und die Angst vor Fragen in der Klinik ist zu groß. Der Kreistag in Waldeck-Frankenberg will Frauen in dieser Situation helfen. Deswegen haben alle Fraktionen parteiübergreifend das Programm „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ auf den Weg gebracht. Nach einem Modell, das in Frankfurt erfunden wurde (siehe weiterer Text), soll Frauen nach sexueller Gewalt unbürokratisch im Frankenberger Krankenhaus geholfen werden. Die Verträge hat der Landrat unterschrieben, die Zusammenarbeit mit Experten aus Frankfurt und dem medizinischen Personal in Frankenberg läuft. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am 16. Dezember.

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