Waldeck-Frankenberg

Staatsanwaltschaft: Kein Schaden durch Eichenlaub für Kreiskrankenhaus entstanden

- Waldeck-Frankenberg. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat die Ermittlungen gegen Ex-Landrat Helmut Eichenlaub in Sachen „Medikamentenliefervertrag“ eingestellt.

Bei den Ermittlungen ging es nach Angaben der Justizbehörde darum, ob bei der erstmaligen Ausschreibung durch das Kreiskrankenhaus in Frankenberg im Jahr 2005 und der Verlängerung des Vertrages 2009 ein Korbacher Apotheker auf Betreiben Eichenlaubs bevorzugt worden war. Der frühere Landrat habe als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Kreiskrankenhauses möglicherweise zielstrebig durchzusetzen versucht, dass der Auftrag für die Medikamentenbelieferung an einen befreundeten Apotheker vergeben wurde – zu Lasten der Klinik, so der Vorwurf.

Die Ermittler kamen zu anderen Ergebnissen: „Ein wirtschaftlicher Schaden für das Kreiskrankenhaus war nicht feststellbar“, erklärte am Dienstag Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf WLZ-FZ-Nachfrage. Das Verfahren sei deshalb zwischenzeitlich eingestellt worden. Alle übrigen Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. (lb)

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