4000 Euro Belohnung ausgesetzt

Stadt Korbach will Einbruchserie stoppen

- Korbach (jk/tt). Die Schmerzgrenze ist längst überschritten: Insgesamt 4000 Euro Belohnung setzen Stadt und heimische Betriebe aus, um Einbrecher und Diebe dingfest zu machen.

„Die Serie an Einbrüchen können wir nicht dulden“, betont Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich. Stadt, Polizei und Unternehmen zeigen sich deshalb im Schulterschluss, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Die jüngste Einbruchserie in Korbach und Umgebung soll ein Ende finden, unterstreicht Dirk Virnich, Jugendkoordinator und Präventionsexperte der Polizeidirektion. Seit November 2011 zieht sich inzwischen die Welle an Einbrüchen in Korbach und umliegenden Orten. Über 50 Straftaten hat die Polizei seither registriert, „die Ermittlungen laufen“, erklärt Virnich. Bislang ist unklar, ob sich die Einbrüche auf eine spezielle Tätergruppe konzentrieren. Doch das Schema bei den Einbrüchen ist ähnlich: Die Täter sind auf der Suche nach dem schnellen Bargeld, plündern für ein paar Euro selbst die Kaffeekassen in Vereinsräumen. Private Wohnungen sind bisher kaum betroffen, vor allem geht es um heimische Betriebe, Klubräume oder Schulen. In der Nacht auf Freitag war die Berndorfer Schule das Ziel. Und selbst vor Betriebsräumen auf dem Friedhof machen die Einbrecher keinen Halt. Die Bargeldbeute ist in den meisten Fällen gering, die Sachschäden dafür umso höher. „Der Gesamtschaden liegt inzwischen sicher im sechsstelligen Bereich“, erklärt Virnich – also über 100 000 Euro. Die Polizei begrüßt deshalb die zusätzliche Unterstützung durch Rathaus und heimische Unternehmen: Die Stadt hat 2000 Euro Belohnung ausgesetzt für Hinweise, um die Täter zu fassen. Jeweils 1000 Euro Belohnung steuern Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) und das Gebäudemanagement des Landkreises noch hinzu.Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Samstag, 28. Januar 2012.

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