Wirtschaftsstrafkammer Kassel peilt Urteil Ende Januar an

Star-Anwälte im Eichenlaub-Prozess

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Helmut Eichenlaub ist angeklagt wegen Untreue, Bestechlichkeit und Betrugs. (Foto: Archiv)

Korbach/Kassel. Schuldig oder nicht schuldig? Ende Januar könnte das Urteil im Prozess gegen Ex-Landrat Helmut Eichenlaub fallen.

 Der ehemalige Verwaltungschef des Landkreises Waldeck-Frankenberg (1998 bis 2009) muss sich wegen Untreue, Betrugs und Bestechlichkeit seit September vor dem Kasseler Landgericht verantworten. Mit einer „Vorlesestunde“ verabschiedete sich die Kasseler Wirtschaftsstrafkammer am Dienstag zunächst in die Weihnachtspause. Dabei trug der Vorsitzende Richter Robert Winter weitere Dokumente vor, die Licht in das undurchsichtige Geflecht aus öffentlichen Geldanlagen und die an Eichenlaub privat gezahlten Provisionen bringen soll. Über 100 000 Euro stehen laut Anklage zur Debatte, die bei der Schweizer Privatbank „LB Swiss“ auf ein Konto namens „Barbara“ flossen. Resümee des Prozesses bislang: Auf einem strafrechtlichen Nebenschauplatz hat Eichenlaub seine Schuld vor Gericht eingestanden – Versicherungsbetrug. Über die Kernpunkte der Anklage, Untreue, Betrug, Bestechlichkeit, sind derweil Redeschlachten zu erwarten, wenn im Januar die Plädoyers im Gerichtssaal anstehen. Zumal zwei deutsche Star-Anwälte mit von der Partie sind.

Mehr in unserer Zeitungsausgabe vom Mittwoch.

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