Steigende Zahlen im Rettungsdienst

Mehr Einsätze und mehr Notrufe in Waldeck-Frankenberg

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Die Zahl der Rettungsdiensteinsätze, der Notrufe und der Behandlungen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser in Waldeck-Frankenberg ist deutlich gestiegen.

Waldeck-Frankenberg – Die Zahl der Rettungsdiensteinsätze, der Notrufe und der Behandlungen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser in Waldeck-Frankenberg ist in den vergangenen Jahren teils deutlich gestiegen.

26.598 Einsätze für Rettungswagen und Notärzte weist die Statistik der Leitstelle für 2018 aus. Ein Jahr zuvor waren es noch 25.157 Einsätze. Sowohl Krankenwagen als auch Notärzte werden öfter angefordert. In den vergangenen fünf Jahren hätten sich die Einsatzzahlen für Rettungsdienste und Krankentransporte um fast acht Prozent erhöht, teilt der Landkreis mit, der Träger des Rettungsdienstes ist. 

Bei den Notrufen habe es eine Steigerung um 4,75 Prozent in den vergangenen fünf Jahren gegeben. Die 112 werde auch wegen Bagatellen gewählt, so der Landkreis. In Zahlen lasse sich das aber nicht ausdrücken.

Im Stadtkrankenhaus Korbach führe der Andrang in der Notaufnahme vor allem an Wochenenden und Feiertagen „zu großen Problemen“, sagt Sprecherin Tanja Jostes. Man werde dann geradezu mit Patienten geflutet. In den vergangenen zehn Jahren sei die Zahl der Fälle, die in der Zentralen Ambulanz behandelt werden, um 95 Prozent auf derzeit 8100 Fälle pro Jahr gestiegen. Darin seien Notfälle enthalten, ebenso aber auch Patienten, die eigentlich den Hausarzt hätten aufsuchen müssen.

Auch das Kreiskrankenhaus in Frankenberg mache „immer häufiger die Erfahrung“, dass Patienten in die Notaufnahme kommen, obwohl die Beschwerden auch von einem niedergelassenen Arzt behandelt werden könnten, sagt Julia Weiss. Im Bad Arolser Krankenhaus komme es ebenfalls zu solchen Situationen, dies sei aber nicht vergleichbar mit großen Kliniken.

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