Waldeck-Frankenberg

„Steinreich und voller Erdgeschichte(n)“

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- Waldeck-Frankenberg (tk). Die landschaftliche Vielfalt zwischen Hochsauerland und Hessischer Senke fasst auf 28 Seiten ein Kurzporträt des Geoparks „GrenzWelten“ zusammen. Die Broschüre soll interessierte Besucher bei der Reise durch die geologische Vergangenheit begleiten.

Das aufwändig gestaltete und reich bebilderte Informationsheft bietet einen Überblick über Ziele, Inhalte und Sehenswürdigkeiten des Gebietes, das im vergangenen Jahr das Prädikat „Nationaler Geopark“ erhielt. Den begehrten Titel der GeoUnion – Alfred-Wegener-Stiftung (Berlin), dem Dachverband der geowissenschaftlichen Vereinigungen Deutschlands, tragen bisher 13 deutsche Geoparke.

Um ihn zu bekommen, musste eine geowissenschaftliche Bestandsaufnahme und ein Entwicklungsplan, der vor allem das touristische Potenzial aufzeigt, eingereicht werden, erläutert Norbert Panek, Leiter des Projektbüros „GrenzWelten“. Das entsprechende Bewerbungsdossier mit mehr als 200 Seiten lieferte damit die Grundlage für die nun vorgelegte Broschüre.

Für die Datenerhebung und -aufbereitung sowie den Druck liefen laut Panek Gesamtkosten von rund 28 000 Euro auf. 60 Prozent davon, etwa 17 000 Euro, übernahmen die LEADER-Regionen Naturpark Diemelsee, Kellerwald-Edersee, Burgwald-Ederbergland und Schwalm-Aue. Die Broschüre (Schutzgebühr zwei Euro) ist in der zentralen Informationsstelle des Geoparks im Korbacher Bonhage-Museum, im Korbacher Projektbüro (Auf Lülingskreuz 60) sowie in den Anlaufpunkten (GeoFoyers, Museeen, Besucherbergwerke) der zehn Parkregionen erhältlich.

Zum Geopark „GrenzWelten“ gehören 45 Städte und Gemeinden in fünf benachbarten Landkreisen und zwei Bundesländern. Insgesamt umfasst das Parkgebiet 380 000 Einwohner und eine Fläche von 3710 Quadratkilometern.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Samstag, 30. April.

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