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Sturmfreie Bude

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Von: Theresa Demski

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- Wenn die Eltern außer Haus sind, schlägt die Stunde feierfreudiger Jugendlicher: Sie laden Freunde in die „sturmfreie Bude“ ein.

Was heute meist ein unerwünschten Gästen offenstehendes Haus meint, bezeichnete ursprünglich das genaue Gegenteil: eine Burg, die gegen den Sturm feindlicher Truppen abgesichert war. Wenn heutige Jugendliche im Elternhaus eine Spur der Verwüstung hinterlassen, stehen sie indes vor einem Problem: Mutter und Vater kommen ohne Probleme wieder ins Haus hinein – außer, die Sprösslinge machen das Haus im mittelalterlichen Sinne sturmfrei. (wf)

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