Große Vielfalt an Oasen am 27. und 28. Juni 2020 erwünscht

Waldeck-Frankenberg: Tag der offenen Gärten findet Ende Juni statt

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Grüne Oasen zum Wohlfühlen – die Möglichkeiten, einen Garten ansprechend zu gestalten, sind vielfältig. Das soll beim Tag der offenen Gärten Waldeck-Frankenberg sichtbar werden.

Der 8. Tag der offenen Gärten Waldeck-Frankenberg findet am 27. und 28. Juni 2020 statt. 

Verabschiedet: Jutta Sonneborn

Waldeck-Frankenberg – Gartenbesitzer, die ihre Oasen an dem Wochenende gern einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen möchten, können sich ab sofort zur Teilnahme bewerben. Auch öffentlich zugängliche Gärten und Parks können angemeldet werden.

Dabei ist das Bewerbungsverfahren vereinfacht worden: „Der Bewerbungsbogen kann direkt von der Webseite gaerten-waldeck-frankenberg.de heruntergeladen und am PC ausgefüllt werden“, erklären Silvia Steiner und Dr. Birgit Kümmel, die zu dem Team gehören, das den Tag der offenen Gärten in Waldeck-Frankenberg seit inzwischen 13 Jahren ehrenamtlich organisiert: „Das erleichtert uns und den Interessenten die Arbeit, und vor allem ist die Übertragung deutlich weniger fehleranfällig, als wenn die Formulare mit der Hand ausgefüllt werden.“

Da die Besucher am Tag der offenen Gärten durch genauere Gartenbeschreibungen besser gelenkt werden sollen, müssen sich auch die Gartenfreunde neu bewerben, die schon mehrmals am Tag der offenen Gärten teilgenommen haben.

Leichtere Bewerbung möglich

Neu ist zudem, dass Interessenten nun zwei bis fünf aussagekräftige Übersichtsfotos ihres Gartens, wie er im blühenden Zustand aussieht, bei der Bewerbung mitschicken. Auch das erleichtere das Prozedere, erklären die Organisatoren. 

Neu dabei: Jan Küstner

„Manche potenzielle Interessenten haben wirklich sehenswerte Gärten und würden sie eigentlich gern zeigen, trauen sich aber nicht, sie anzumelden, weil sie etwas unsicher sind. Ihnen wollen wir damit entgegenkommen. Anhand von Fotos lässt sich durchaus auf kurzem und ganz unkompliziertem Wege sagen, ob eine Teilnahme Sinn ergibt oder eher nicht“, betonen die Organisatorinnen. Wie die Teilnahmebedingungen aussehen, ist nun ebenfalls auf der Webseite des Tags der offenen Gärten zu sehen.

„Wir wünschen uns eine möglichst große Vielfalt an Gärten aller Art, denn Garten bedeutet für jeden etwas anderes – und das wollen wir auch zeigen“, erklärt Silvia Steiner. Gleichwohl sollte eine Struktur und ein Konzept erkennbar sein. „Der Garten sollte einladen zum Fachsimpeln, Staunen, Genießen, Inspirieren, Lernen“, fasst Marianne Dämmer zusammen, die dem Planungsgremium ebenfalls abgehört.

Verabschiedet und neu dabei

Verabschiedet: Sigrid Göbel

All das war Thema beim jüngsten Treffen der ehrenamtlichen Organisatoren am Dienstagabend in Frankenberg. 

Aus der Auswahlkommission verabschiedeten sich Sigrid Göbel vom Fachdienst Dorfentwicklung beim Landkreis, der das Projekt 2006 mit ins Leben gerufen hatte, sowie Jutta Sonneborn, die dem Gremium ebenfalls von Anfang an angehörte. Silvia Steiner dankte beiden vielmals für ihr langjähriges Engagement zur Förderung der Gartenkultur in Waldeck-Frankenberg.

Neu willkommen hieß sie Jan Küstner aus Dalwigksthal, der selbst bereits mehrmals am Tag der offenen Gärten teilgenommen hat. Von der Auswahlkommission anwesend waren zudem Jürgen Neussel (Battenberg), Norbert Goronzi (Lehnhausen), Hella und Dietmar Schilling (Lelbach), Frank Seumer (Frankenberg) und Kerstin Ziegler (Schmittlotheim). Sie werden die Gärten, die am Bewerbungsverfahren teilnehmen, in Augenschein nehmen und Ansprechpartner für die Teilnehmer sein.  red

Information und Bewerbung:www.gaerten-waldeck-frankenberg.de

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