Waldeck-Frankenberg

Über das „Recht“ auf „WA“ und "FKB" am Auto

- Waldeck-Frankenberg (rou). Ein Kreis, drei Kennzeichen – zurück zu „WA“ und „FKB“, und auch „KB“ könnte bleiben: 
Mit der Liberalisierung von Autokennzeichen 
beschäftigt sich die Junge Union Frankenberg. Das Thema soll zu mehr werden als einem Füller des politischen Sommerlochs.

Thomas Müller und seine Mitstreiter in der Jungen Union Frankenberg kennen die alten Kennzeichen „WA“ und „FKB“ nur aus Erzählungen. Oder von Oldtimern, deren Besitzer die Nummernschilder aus nostalgischen oder patriotischen Gründen bis heute nicht ersetzt haben. Als der heutige CDU-Nachwuchs geboren wurde, war längst „KB“ als offizielles Kennzeichen für den Landkreis Waldeck-Frankenberg eingeführt. An der Wiedereinführung der alten Kennzeichen „WA“ und „FKB“ finden sie dennoch Gefallen. Und der Grund ist ein anderer, als zunächst zu vermuten ist. „Es geht nicht 
darum, Gräben aufzureißen 
und den Landkreis zu teilen, oder eine Anti-Waldeck-Kampagne zu fahren“, sagt Müller. Für die Wiedereinführung von „FKB“ spreche, „dass Städte mit eigenem Kennzeichen deutschlandweit ganz anders wahrge-nommen werden als andere“. 
Und viele Waldecker würden sich sicherlich auch wieder ein „WA“ an ihr Auto schrauben, glaubt der Frankenberger. „Das Waldecker Land ist schließlich eine Tourismusmarke.“Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Freitag, 9. Juli 2010.

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