Abfallmenge in Waldeck-Frankenberg leicht gesunken

Über 86 000 Tonnen Müll

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Auf DIN-A4-Größe gestutzt: Verschiedene Arten von Restmüll passieren in der Abfall-Aufbereitungsanlage in Flechtdorf den Vorzerkleinerer (l.), bevor sie weiter sortiert werden. Fotos: pr

Waldeck-Frankenberg. 86 239 Tonnen Abfall sind im vergangenem Jahr im Landkreis angefallen. Das sind gut 11 000 Tonnen weniger als 2014.

Allerdings schwanke die Müllmenge seit vielen Jahren auf vergleichbarem Niveau, erklärt Wilfried Mengel vom Eigenbetrieb Abfallwirtschaft: Das gelte für die meisten einzelnen Abfallarten sowie für die Gesamtmenge. In diesen Zahlen nicht enthalten sind gewerbliche Abfälle, die Betriebe an private Entsorger statt an den Landkreis abgeben.

Die Deponie ist schon lange nicht mehr die typische Endstation, seit 2005 wird Abfall in der mechanischen Aufbereitungsanlage (MA) in Flechtdorf aufbereitet. Beseitigt werden müssen danach nur 19 Prozent der Abfallmenge, 77 Prozent wurden 2015 für die Verwertung in Kraftwerken vorbereitet. 28 257 Tonnen Haus- und Sperrmüll, der größte Posten unter den 86 239 Tonnen Abfall, landen in der MA, wo sich vier Mitarbeiter um sie kümmern. (wf) Mehr in der gedruckten WLZ vom 22. August

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