Redewendung vom 20. Mai 2011

Unter den Hammer kommen

- (den) Wenn etwas heute „unter den Hammer“ kommt, wird es gerichtlich versteigert.

Spätestens seit germanischer Zeit hat der Hammer als Inbegriff der Macht und der Rechtsprechung große Bedeutung. Der germanische Gott Donar besiegelte mit seinem Hammer etwa Verträge aller Art. Weitaus irdischer ging es beim Verschicken des Hammers in einer Gemeinde zu: Das Werkzeug wies darauf hin, dass Gerichtssitzungen oder Beratungen anstanden. Krüger-Lorenzen nach sollen anhand der Weite eines geworfenen Hammers gar die Grenzen eines Grundstückes festgelegt worden sein.

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