Waldeck-Frankenberg

Unternehmen binden, Netzwerke bündeln

- Waldeck-Frankenberg (nv). Bevölkerungsschwund, Fachkräftemangel, alternde Gesellschaft: Das Thema demografischer Wandel ist nicht neu. Um den alten Sorgen künftig aber mit modernen statistischen Methoden zu begegnen, gibt es den „Regionalen Arbeitsmarktmonitor“. Christiane Eden, Leiterin der Agentur für Arbeit Korbach, stellte ihn am Dienstagnachmittag in der Kreisstadt vor.

„Der demografische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen“, betont Christiane Eden bei der Präsentation der Datenbank. Der „Regionale Arbeitsmarktmonitor“ (RAM) führe eine Vielzahl von Statistiken verschiedener Institutionen zusammen, damit daraus Prognosen abgeleitet werden könnten. „Ziel ist, für das zu sensibilisieren, was auf uns zukommt und Fragen aufzuwerfen“, erläutert die Fachfrau und fordert eine frühzeitige strategische Ausrichtung des Landkreises.

„Die Datenbank liefert eine gute Informationsbasis. Der RAM lebt allerdings vom Erfahrungsaustausch der regionalen Akteure“, wirbt Christiane Eden bei ihren Gästen um Zusammenarbeit. Neben Kollegen aus der Agentur verfolgen zum Beispiel Landrat Dr. Reinhard Kubat, Erster Kreisbeigeordneter Peter Niederstraßer, IHK-Chef Dr. Peter Sacher, Gerhard Brühl von der Kreishandwerkerschaft sowie Kreistagsmitglieder, Wirtschaftsförderer und zahlreiche Bürgermeister die Präsentation. Die Datenbank, zu der künftig Kreis, Handwerkerschaft und IHK Zugriff haben sollen, stellt verschiedene Strukturindikatoren grafisch dar.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 23. September 2010.

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