Waldeck-Frankenberg

Verkehrswacht will Fahrertraining ausweiten

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- Waldeck-Frankenberg (den). Mehr als 21 000 Personen haben im vergangenen Jahr an Aktionen der Kreisverkehrswacht teilgenommen. Diese und weitere Zahlen präsentierte Vorsitzender Rolf Crone während der Jahreshauptversammlung.

Die Kreisverkehrswacht bietet seit Jahren zahlreiche, unterschiedliche Aspekte der Verkehrssicherheit ansprechende Kurse und Veranstaltungen an. Geschäftsführer Fritz Schubert präsentierte in seinem 50. Leistungsbericht Zahlen und Fakten zu den Programmen. In besonderer Erinnerung bleibt den Verantwortlichen die Veranstaltung „Was können wir tun?“ am Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen. Mitte November tauschten sich Oberstufenschüler, Lehrer und Experten in Gruppenarbeiten und Diskussionen aus, nachdem mehrere tödliche Unfälle mit Gymnasiasten passiert waren. „Wir haben Anfragen, ob wir das an anderer Stelle wiederholen können“, berichtete Schubert (weitere Aktionen und Programm siehe „Zahlen und Fakten“). Einen ersten „Auftritt“ hatten die Aktiven auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. Mit Simulator und Trainingsmaschinen zogen sie die Blick von 8500 Zuschauern auf sich.Crone, der während der Versammlung als Vorsitzender bestätigt wurde, ging auf die allgemeine Situation auf Deutschlands Straßen ein. Zwar sei die Zahl der Verkehrstoten mit 4160 auch in 2009 erneut auf einen Tiefststand gesunken, doch sei jeder Tote „immer noch einer zu viel. Die Zahl hört sich positiv an, ist es aber überhaupt nicht“, so Crone.

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