Waldeck-Frankenberg:

Verlängerung „zwischen Tür und Angel"

- Waldeck-Frankenberg. Wieso wurde der Arzneimittel-Liefervertrag fürs Kreiskrankenhaus am Goßberg 2006 europaweit ausgeschrieben, während Ende vorigen Jahres in den letzten Amtstagen von Landrat Helmut Eichenlaub eine Vertragsverlängerung „zwischen Tür und Angel“ durchgewunken worden sei? Das fragt sich die SPD-Kreistagsfraktion.

Vor einer Woche haben Fraktionschef Reinhard Kahl, Iris Ruhwedel und Georg Röse einen Fragenkatalog mit acht Punkten an Geschäftsführer Hans-Dieter Segschneider geschickt – nach dem gestrigen WLZ-FZ-Bericht über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gingen die Sozialdemokraten mit dem Schreiben an die Öffentlichkeit. „Uns geht es nicht um eine strafrechtliche Bewertung, das ist alles noch Spekulation“, erklärte Kahl gestern im Pressegespräch. „Uns geht es um eine sachliche Aufklärung“, die sei „dringend notwendig“. Eine Antwort Segschneiders liege noch nicht vor.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 31. Juli.

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