Frankenberg: Rettungshubschrauber im Einsatz

Verletzten Motorradfahrer einfach liegengelassen

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Frankenberg - 16 Stunden nach dem schweren Unfall am Samstagabend war der Rettungshubschrauber Christoph 7 erneut in Frankenberg im Einsatz. Bei dem Unfall am Sonntagmittag erlitt ein Motorradfahrer nach Polizeiangaben schwerste Verletzungen. Der Verursacher, ein Autofahrer, war alkoholisiert, hatte seinen kleinen Sohn im Auto und flüchtete mit dem Jungen, ohne sich um den verletzten Biker zu kümmern.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag um 12.50 Uhr auf der Kreisstraße 126 zwischen Rengershausen und Frankenberg. Ein Autofahrer kam aus Richtung Wangershausen und wollte über die Kreisstraße 126 überqueren, um auf einem Feldweg weiter in Richtung Hommershausen zu fahren. Der 34-jährige Wangershäuser achtete dabei nicht auf den Verkehr: Ein von links herannahender Motorradfahrer konnte nicht ausweichen und prallte mit voller Wucht in die Fahrerseite des Dacia. Der 45-jährige Kradfahrer kam zu Fall und erlitt schwere Verletzungen.Der Autofahrer kümmerte sich nicht um den verletzten Biker: Er packte seinen sechsjährigen Sohn, der mit im Auto gesessen hatte, und flüchtete zu Fuß in Richtung Hommershausen. In der Wohnung seiner neuen Lebensgefährtin stellten ihn Polizisten wenig später. Der Mann habe deutlich unter Alkoholeinfluss gestanden, teilte ein Sprecher mit.Der Motorradfahrer wurde zunächst mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht und wegen seiner schweren Verletzungen von dort mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in die Kasseler Klinik verlegt.

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