Größter Arbeitgeber in Waldeck-Frankenberg legt Bilanz vor

Viessmann: Umsatz stieg um 5 Prozent

Aus der Luft: Produktionsstätten und Verwaltung der Firma Viessmann in Allendorf-Eder. Vorn links das Warenverteilzentrum. 

Allendorf/Berlin. Im Jubiläumsjahr 2017 ist der Umsatz des heimischen Heiz- und Kältetechnik-Unternehmens Viessmann um 5 Prozent auf 2,37 Milliarden Euro gewachsen.

Das gab das Unternehmen am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz in Berlin bekannt. Starke Zuwächse verbuchte Viessmann vor allem im Ausland. Weltweit beschäftigt die Firma Viessmann 12100 Mitarbeiter, davon rund 4400 in Allendorf. 

Im Januar war Max Viessmann (29) in die operative Führung des Unternehmens aufgerückt - an der Seite seines Vaters, Prof. Dr. Martin Viessmann (64), Joachim Janssen sowie Dr. Ulrich Hüllmann. „Der Übergang von einer Generation zur nächsten gibt einem Familienunternehmen die einmalige Chance auf einen strategischen und kulturellen Entwicklungssprung“, sagte Prof. Martin Viessmann.

In Deutschland steigerte Viessmann seinen Umsatz um vier Prozent und lag damit über der allgemeinen Entwicklung der Branche.

Der Auslandsanteil am Umsatz liegt aktuell bei 55 Prozent. Das Viessmann-Kerngeschäft der Heizsysteme entwickelte sich besonders gut in der Türkei, in China sowie in Nordamerika. Auch die osteuropäischen Märkte legte Viessmann mit einem zweistelligen Plus deutlich zu.

2017 hatte das Unternehmen mit Stammsitz in Allendorf/Eder sein 100-jähriges Bestehen gefeiert.

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