WA- und FKB-Kennzeichen werden aber stetig mehr

Waldeck-Frankenberg: Mehr als 80 Prozent fahren mit KB-Schild

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Für sie hat WA eine eigene Bedeutung: Christina und Sebastian Wack aus Eifa haben auf ihren beiden Autos das Waldecker Kürzel, um ihren Nachnamen darstellen zu können. Auch Tochter Lina fährt auf dem Bobbycar mit WA-CK über den Hof.

Waldeck-Frankenberg. Das KB-Kennzeichen ist weiterhin das am meisten vertretene Kfz-Kennzeichen in Waldeck-Frankenberg. Seit dreieinhalb Jahren können die Einwohner wählen, ob sie das Kreiszeichen KB oder die Retro-Schilder WA für Waldeck und FKB für Frankenberg an ihr Fahrzeug schrauben. Mehr als 80 Prozent der knapp 147 000 zugelassenen Fahrzeuge fahren mit KB.

„Der Anteil der Altkreis-Kennzeichen ist aber gestiegen“, sagt Dr. Hartmut Wecker, Pressesprecher des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Im November 2014, ein Jahr nach Einführung der neuen Möglichkeit, gab es 6161 WA- und 3631 FKB-Kennzeichen. Das waren damals bei rund 123 450 zugelassenen Fahrzeugen knapp acht Prozent. „Heute liegt der Anteil mit 17,58 Prozent mehr als doppelt so hoch“, sagt der Pressesprecher.

In Zahlen: Anfang Juni 2017 waren 16 840 WA-, 8992 FKB- und 121 132 KB- Kennzeichen registriert. Zum Vergleich: Im Nachbarkreis Schwalm-Eder, wo die Retro-Schilder FZ für Fritzlar, MEG für Melsungen und ZIG für Ziegenhain erst seit März 2015 zugelassen sind, beträgt deren Anteil 22 Prozent, 78 Prozent blieben bei HR für die Kreisstadt Homberg. Die Tendenz zu Retro-Kennzeichen wird wohl auch in Waldeck-Frankenberg noch steigen, das zeichnet sich zumindest bei den kostenpflichtigen Kennzeichen-Reservierungen ab: 28,4 Prozent haben sich beim Kreis für ein Retro-Schild vormerken lassen.

Während viele mit der Wahl der Kennzeichen FKB und WA „die Verbundenheit mit ihrer Heimatregion ausdrücken wollen“ – wie Landrat Dr. Reinhard Kubat schon vor längerem den Trend kommentierte – gibt es auch gelegentlich Menschen, die ein Kennzeichen aus dem anderen Kreisteil wählen. Einer von ihnen ist Sebastian Wack aus Eifa.

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