800 000 Euro zusätzlich für zwölf neue Lehrerstellen und Sachkosten

Waldeck-Frankenberg: Schulen erhalten mehr Geld für Ganztagsangebote

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Mit Wolle und Wasser: An der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden werden Kinder auch in den Schulferien betreut. Hier mit (von links) Doris Hamatschek, Landrat Dr. Reinhard Kubat, Schulleiterin Doris Bechold, Norbert Bötzel und Svenja Lotze vom Fachdienst des Landkreises, Konrektor Thomas Mandel sowie Juliana Faust und Elfi Faust.

Waldeck-Frankenberg. In Waldeck-Frankenberg erhalten Schulen mit Ganztagsangebot ab dem kommenden Schuljahr über 800 000 Euro mehr.

Mit dem vom Land Hessen bereitgestellten Geld sollen zwölf zusätzliche Lehrerstellen geschaffen und weitere Kosten bei der Nachmittagsbetreuung abgedeckt werden.

„Durch diese höhere finanzielle Zuwendung kann das Ganztagsangebot an den 42 Schulen nachhaltig ausgebaut werden. Es ist ein noch nie dagewesener Zuwachs“, betont Landrat Dr. Reinhard Kubat. Die Fördermittel von insgesamt jetzt 3,3 Millionen Euro können Schulen mit Ganztagsangeboten, Ganztagsschulen oder sogenannte Paktschulen für Lehrerstunden verwenden oder damit Honorarkräfte, Betreuer für die Nachmittagsangebote oder Sachausgaben finanzieren. Der Landkreis verwaltet als Schulträger das Geld und lässt es den Schulen nach Bedarf zukommen.

Zusätzlich zu den Landesmitteln unterstützt der Landkreis selbst die Schulen mit Ganztagsangeboten mit etwa 700 000 Euro jährlich. „Das alles sind gute Voraussetzungen, um unseren Schülern ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Bildungs- und Betreuungsangebot ermöglichen zu können“, so der Landrat. Neben der personellen Verstärkung werde auch stetig an einer verbesserten Ausstattung gearbeitet. Räumliche Anpassungen sowie die Einrichtung von Cafeterien oder Ausgabeküchen seinen nur einige der umgesetzten Projekte.

In Waldeck-Frankenberg bieten mittlerweile alle Schulen ihren Schülern Bildungs- und Betreuungsangebote an – und zwar verlässlich an bestimmten Unterrichtstagen nachmittags nach dem Regelunterricht. Zudem können Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen beim Pakt für den Nachmittag an fünf Tagen in der Woche von 7.30 bis 17 Uhr ein ganztägiges Angebot sowie Bildungs- und Betreuungsangebote in den Ferien anbieten. Hier nehmen zehn Schulen teil.  

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