25 000 Euro für Laptops

Waldeck-Frankenberg: Sparkassenstiftung unterstützt Schulen

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Die Sparkassenstiftung Waldeck-Frankenberg hat 25000 Euro gespendet für digitale Endgeräte an Schulen in Waldeck- Frankenberg. Iris Paltinat nahm den Spendenscheck von Dr. Reinhard Kubat (links), Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, und Michael Bott (rechts), Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, im Beisein von Vanessa Trautmann und Björn Zarges (beide Sparkasse) entgegen.

25 000 Euro hat die Sparkassenstiftung an die Vertreter des Vereins der Freunde und Förderer der Mathias-Bauer-Schule Bad Wildungen gespendet. Dieser sammelt Spenden, um Kinder und Jugendliche zu fördern.

Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Besonders in den vergangenen Wochen zeigte sich, dass sie vieles ermöglichen, so auch das Homeschooling. Was aber, wenn die Voraussetzungen dafür erst gar nicht erfüllt sind? Es gibt eben doch noch einige Haushalte, die keine oder keine ausreichenden Endgeräte besitzen. Ein Problem, das die Sparkassenstiftung Waldeck-Frankenberg erkannt und darauf reagiert hat.

25 000 Euro hat sie an die Vertreter des Vereins der Freunde und Förderer der Mathias-Bauer-Schule Bad Wildungen gespendet. Dieser sammelt Spenden, um Kinder und Jugendliche zu fördern, die in der Mathias-Bauer-Schule in Bad Wildungen direkt beschult werden und um schulische Projekte, die durch das Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) initiiert oder getragen werden, zu sponsern.

„Wir freuen uns, dass das Geld einem solch sinnvollen Zweck zugutekommt“, sagte der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, Michael Bott, bei der gestrigen Spendenübergabe. Durch die Unterstützung der Sparkassenstiftung Waldeck-Frankenberg möchte der Förderverein Tablets und Laptops anschaffen, um diese den Kindern und Jugendlichen, die an unterschiedlichen Schulen im Landkreis inklusiv beschult werden, für Unterrichtszwecke zur Verfügung zu stellen. „Wir sind der Sparkassenstiftung sehr dankbar, dass sie uns diese Möglichkeiten eröffnet“, sagte Iris Paltinat, Leiterin des BFZ.

Die Geräte sollen zum Unterrichtsstart nach den Sommerferien zur Verfügung stehen. Sie werden vor allem im Förderunterricht eingesetzt und ganz individuell eingerichtet. „Wir arbeiten mit verschiedenen Softwares, die sich nach den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen richten“, erklärt Paltinat. Dabei kann das BFZ aus einem Pool verschiedenster Programme und Apps wählen. Darüber hinaus bietet das BFZ auch Workshops an für die Schüler im Landkreis sowie Fortbildungen für die Lehrer. „Der Wissensstand im Umgang mit den neuen Medien ist ganz unterschiedlich. Ist ein Lehrer affin, was die Bedienung der Endgeräte und Programme angeht, setzt er sie auch häufiger ein. Andere gehen eher zögerlich an das Thema heran“, weiß Paltinat.

Diese Erfahrung hat auch Landrat Dr. Reinhard Kubat gemacht. „Es gibt bei dem Thema keinen einheitlichen Stand. Jede Schule geht mit dem Thema des digitalen Unterrichts anders um.“ Fakt sei jedoch, dass man sich dieser Art der Beschulung in der heutigen Zeit nicht mehr verwehren dürfe. Digitaler Unterricht unterstützt auch die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler. „Im Normalfall sollen die Schüler ihre eigenen Endgeräte im Unterricht verwenden. So können sie auch zu Hause auf die digitalen Unterrichtsinhalte zugreifen“, erklärte der Landrat. Aber besonders Schülerinnen und Schülern, die inklusiv beschult werden, mangelt es häufig an einer entsprechenden Ausstattung.

„Diese Spende soll dabei helfen, gleiche Bedingungen zu schaffen“, so Kubat, der sich in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums der Sparkassenstiftung ebenfalls für die Spende stark gemacht hat. „Wir mussten diese Spende nicht lange diskutieren. Die einhellige Meinung der Kuratoriumsmitglieder war, dass das Geld an dieser Stelle richtig aufgehoben ist“, sagte Bott.

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