Literarischer Frühling war ausverkauft – Stammpublikum wächst

Waldeck-Frankenberg: Wieder 3000 Besucher beim Literatur-Festival

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Autorin Tanja Kinkel liest auf Schloss Waldeck aus ihrem Roman Grimms Morde

Der Literarische Frühling in Waldeck-Frankenberg war auch in diesem Jahr ausverkauft. Wie in den Vorjahren waren 3000 Besucher vom 13. bis 22. April zu dem Literatur-Festival gekommen, sagte Mitorganisatorin Christiane Kohl am Montag.

Waldeck-Frankenberg. Der Literarische Frühling in Waldeck-Frankenberg war auch in diesem Jahr ausverkauft. Wie in den Vorjahren waren 3000 Besucher vom 13. bis 22. April zu dem Literatur-Festival gekommen, sagte Mitorganisatorin Christiane Kohl am Montag. Hinzu kamen 650 Schüler, für die es kostenlose Lesungen gab.

Auch wenn eine Veranstaltung nicht ausgebucht war, sprach Kohl von Vollauslastung: „Mehr als rund 3000 Menschen sind in den von uns ausgewählten Locations gar nicht unterzubringen.“ Und gerade die originellen Schauplätze – etwa der Rittersaal auf Schloss Waldeck, das Gourmet-Restaurant der Sonne in Frankenberg, die Bärenmühle im Lengeltal und der alte Kuhstall in Ellershausen – machten den Charme des Literarischen Frühlings aus, den auch die Künstler spürten. „Damit ist eine natürliche Grenze gesetzt, was die Größe des Festivals betrifft“, sagte Kohl.

Dennoch könne sie sich einige Neuerungen vorstellen – sowohl bei den Orten als auch beim Programm. „Aber den Charakter dieses so gut etablierten Festivals werden wir sicher nicht verändern“, stellte die Betreiberin der Bärenmühle klar. „Unter den Literatur-Festivals schauen wir als etwas Besonderes hervor. Wir sind ein High-Quality-Festival und trotzdem keine elitäre Veranstaltung. Das hängt mit der Komposition der Veranstaltungen zusammen und mit unseren Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft, denen wir zutiefst dankbar sind für ihre Unterstützung“, betonte Kohl. Wie berichtet kostet das Festival rund 100 000 Euro und wird größtenteils durch die 22 Partner und Sponsoren getragen.

Und der Literarische Frühling habe inzwischen ein großes Stammpublikum, das sich jedes Jahr vergrößere. „Ich glaube, die Leute vertrauen inzwischen darauf, dass sie bei uns Qualität und Authentizität geboten bekommen“, sagte Kohl.   

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