Beim Einsammeln sollten Gummihandschuhe getragen werden

Waldeck-Frankenberg: Zeit für Walnüsse  

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Die Walnussernte läuft auf Hochtouren: Walnüsse fallen von selbst vom Baum. Beim Sammeln sollten Handschuhe getragen werden, die grünen Hüllen färben die Hände braun. Foto: 

Waldeck-Frankenberg. Es ist Zeit, Walnüsse zu ernten. Wir haben einige Tipps für Sie, wie das leicht  geht. 

„Die Walnüsse brechen jetzt aus der grünen Schale. Damit sie beim Herunterfallen nicht im Gras verschwinden, ist es sinnvoll, den Rasen unter den Walnussbäumen nochmal kurz zu mähen“, erinnert WLZ-Leser Ingo F. Rittmeyer aus dem Waldecker Ortsteil Dehringhausen an Vorbereitungen, die rund um die Walnussernte nötig sind.

Walnüsse fallen wie auch Haselnüsse von allein vom Baum, sie müssen nicht abgeschlagen werden. Sobald die grüne Hülle aufplatzt, fallen sie ab. Derzeit, wo die Tage noch warm, die Nächte aber schon sehr kalt sind, fallen sie zuhauf vom Baum und sollten täglich aufgesammelt werden. Beim Sammeln sollten unbedingt Gummihandschuhe getragen werden – die Hüllen der Walnüsse haben eine große Färbekraft, die Hände bleiben wochenlang braun.

Über Wochen langsam trocknen

Lockere Hüllen können gleich abgestreift werden, ansonsten werden die Nüsse samt Schalen an einem trockenen Platz, etwa im Heizungskeller, einlagig zum Trocknen ausgebreitet. Die Hüllen lösen sich dann mit der Zeit von selbst. Die Trocknungstemperatur sollte 30 Grad Celsius nicht überschreiten. Sie sollten beim Trocknen regelmäßig gewendet werden. Haben sich die Hüllen gelöst, können die Walnüsse dann auch mehrlagig weiter getrocknet werden.

Die  Trocknungsprozedur dauert mehrere Wochen – rechtzeitig für die Weihnachtsbäckerei haben Walnüsse den richtigen Geschmack.

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