Waldeck-Frankenberg

Waldeck-Frankenberger erwarten heißesten Tag des Jahres

- Der bislang heißeste Tag des Sommers bringt die Waldeck-Frankenberger am Donnerstag ins Schwitzen. Meteorologen erwarten Temperaturen über 30 Grad.

Waldeck-Frankenberg (lb/resa/nv). Im Sommer wird so mancher Arbeitsplatz zu einem Backofen. Hitzefrei kennen aber nur Schüler und Lehrer. Sie werden quasi freigestellt und müssen die ausfallenden Stunden nicht nacharbeiten. Angestellte müssen schwitzen: Die Arbeitsstättenverordnung empfehle lediglich Raumtemperaturen bis maximal 26 Grad, erklärt Eckhard Schulze, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Korbach. Verlangt werde nur, dass die Raumtemperatur gesundheitlich zuträglich sein müsse. Pflicht seien hingegen wirksame Schutzvorkehrungen an Fenstern, Oberlichtern oder Glaswänden gegen direkte Sonneneinstrahlung. Auf Baustellen müssen Trinkwasser oder alkoholfreie Getränke zur Verfügung stehen.

„Denn ausreichend trinken ist in diesen Tagen das A und O“, betont Dr. Peter Koswig, Allgemeinmediziner aus Korbach. Sonst würde der Körper schnell nicht mehr mitspielen. „Bei großer Hitze steigt die Temperatur im Körper an“, erklärt Koswig. Der weiß sich zu helfen und reguliert die zusätzliche Wärme über die Haut. „Deswegen schwitzen wir“, erklärt Koswig. Weil die Flüssigkeit verdunstet, kühlt der Körper ab. „Das kann aber nur funktionieren, wenn dem Körper genug Flüssigkeit zugeführt wird“, betont der Arzt.

Wer die heißen Sommertage vergnügt statt verbrannt genießen möchte, sollte auch den Schutz der Haut stets im Auge haben. Empfehlenswert ist zunächst, die Eigenschutzzeit der Haut messen zu lassen. Hautärzte und Apotheken informieren gern über diesen wichtigen Service. Die Messung an Wangen und Handgelenken dauert nur wenige Minuten, liefert aber umfassende Informationen zum individuellen Sonnenschutz. Das Gerät wirft zwei Werte aus: die individuelle Eigenschutzzeit der Haut – die Zeit, in der jemand in die Sonne gehen kann, ohne sich die Haut zu verbrennen – sowie den zugehörigen Lichtschutzfaktor von Sonnenschutzmitteln. Ist die Eigenschutzzeit der Haut abgelaufen, ist der Griff zu Sonnenmilch-, -creme, -gel oder -spray schließlich unerlässlich, um Hautschäden vorzubeugen.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Donnerstag, 20. August 2009.

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