Abwechslungsreiches Programm am Sonntag:

Waldeckischer Geschichtsverein lädt zur Jahrestagung nach Bad Arolsen

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Der Waldeckische Geschichtsverein lädt am  Sonntag zu seiner Jahrestagung in die 300 Jahre alte Residenzstadt Bad Arolsen ein. Festvortrag und Jahreshauptversammlung finden im Rauch-Museum statt, dem einstigen Marstall am Schloss.

Bad Arolsen - Der Waldeckische Geschichtsverein lädt am nächsten Sonntag, 8. September, zu seiner Jahrestagung in die 300 Jahre alte Residenzstadt Bad Arolsen ein.

Im Jahr 1719 hat Fürst Friedrich Anton Ulrich den Bürgern seiner neu gegründeten Residenzstadt Privilegien zugebilligt, um Siedler anzulocken. Es gab sogar eine französische Version. Dies gilt als offizieller Gründungsakt, und so feiern die Arolser dieses Jahr das 300. Bestehen ihrer Stadt.

Aus diesem Grunde ist die Bad Arolser Bezirksgruppe um ihren Vorsitzenden Gerhard Althoff auch die Gastgeberin der Jahrestagung, zu der alle Geschichtsfreunde eingeladen sind. 

Die Gruppe hat das Programm für den Tag zusammengestellt. Es beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Gerhard Lueg in der Schlosskapelle.

Fünf Exkursionen

 Gegen 11 Uhr beginnen fünf Exkursionen: Reinhard Schimmelpfeng führt durch die Schloßstraße, Rosemarie Radeck durch die Große Allee. Kerstin Braun zeigt die Bestände der Brehmschen Bibliothek im Schloss, Prof. Jürgen Wolf geleitet seine Gruppe durch die fünf Räume der Hofbibliothek. Und Stadtrat Udo Jost führt durchs Forum „Historicum 20“ im Stabsgebäude der ehemaligen Kaserne. 

Festvortrag über das „Waldecker Lied“

Nach dem Mittagessen im „Schlossgarten“ folgen um 14 Uhr im Rauch-Museum am Schloss Grußworte und der Festvortrag: Der gebürtige Wirmighäuser Prof. Friedhelm Brusniak geht auf das „Waldecker Lied“ ein, die „inoffizielle waldeckische Nationalhymne“. Dazu erklingen Musikbeispiele.

Gegen 15.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. 

Jahreshauptversammlung mit Wahl

Die Jahreshauptversammlung mit den Berichten und der Wahl des Vorsitzenden ist für 16 Uhr vorgesehen. Wie berichtet, gibt Dr. Jürgen Römer den Vorsitz des Waldeckischen Geschichtsvereins aus gesundheitlichen Gründen ab. 

Mit der Versammlung endet der Tag. (-sg-)

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