156 Kilometer in 48 Stunden

Wanderung "Extrem-Extrem" führt zu Diemelsee, Edersee und Langenberg

Voller Vorfreude auf das weltweit einzigartige Extremwandern: Volker Becker, Andrew Kesper, Klaus Hamel, Claus Günther und Rainer Paulus (von links). Foto: Wilhelm Figge

Waldecker Land. Die Neuauflage der Extremwanderung zwischen Willingen und dem Edersee steht an - mit einer wichtigen Änderung beim Streckenverlauf.

Nachdem die Premiere der Wanderung „Extrem-Extrem“ gelaufen war, fragten die Teilnehmer gleich an: Wann ist die nächste Auflage? Gerade diejenigen, die nicht die vollen 157 Kilometer bewältigt hatten, wurden ehrgeizig, erklärt Claus Günther, Geschäftsführer der Edersee-Touristic. Sie und alle anderen kriegen ihre Chance: Von Donnerstag, 21. Juni, bis Samstag, 23. Juni, läuft die nächste Extremwanderung.

Führte die Erstauflage noch von Willingen zum Edersee und zurück, ist dieses Mal ein weiterer landschaftlicher Höhepunkt mit dabei: der Diemelsee. „Die beiden Seen, die beiden Naturparks, Willingen – das schien einfach eine sinnvolle Ergänzung zu sein. Wir sind froh, dabei zu sein“, erklärt Klaus Hamel von der Tourist-Info Diemelsee. Insgesamt wird die Strecke einen Kilometer kürzer, der Umweg nach Norden wird am Edersee ausgeglichen.

„Das wird eine sportliche Herausforderung – nicht nur für die Teilnehmer“, sagt Diemelsees Bürgermeister Volker Becker: Möglich machen die Wanderung viele Freiwillige und Helfer. Die acht Verpflegungsstationen werden überwiegend ehrenamtlich betreut. Helfer und Mitarbeiter der Bauhöfe und des Naturparks Kellerwald-Edersee übernehmen die Markierung der Strecke. Vierter Partner ist neben der Erlebnisregion Edersee, der Gemeinde Willingen, und der Ferienregion Diemelsee die Hansestadt Korbach.

Becker wird derweil selber die 156 Kilometer in Angriff nehmen, auf einzelnen Streckenabschnitten bereitet er sich vor: „Da ergeben sich Blicke auf Natur und Orte, die man sonst gar nicht wahrnimmt.“

Das Wandern in der Region ist das Herz der Sache, es ist kein Wettrennen. „Viele wollen testen, wie weit sie wandern können“, sagt Klaus Hamel – und wenn es nicht weitergehe, können sie jederzeit abgeholt werden.

Volker Becker gehe davon aus, es ins Ziel zu schaffen. „Wenn nicht, bin ich aber auch nicht böse“, sagt er. Seine Mitwanderer kommen aus ganz Deutschland, auch aus Belgien, den Niederlanden und Frankreich gibt es Zusagen. Aktuell sind 135 der 150 Plätze vergeben.

Wer Interesse hat, dabei zu sein, kann sich auf www.extrem-extrem.de anmelden.

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