CORONA

Was der Lockdown für Schule und Kita bedeutet: Betreuung und Unterricht in Waldeck-Frankenberg gesichert

Schule unter Corona-Bedingungen.
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Schule unter Corona-Bedingungen (Symbolfoto).

Der Corona-Lockdown ab dem 16. Dezember wird auch Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis betreffen. In Bad Arolsen und den Ortsteilen sind wegen der hohen Infektionszahlen im Stadtgebiet die Schulen und Kindertagesstätten bereits am Montag geschlossen worden.

Waldeck-Frankenberg – Markus Wagener, Schulleiter der Christian-Rauch-Schule (CRS), begrüßte die Entscheidung: „Viele Kollegen hatten sich am Freitag und Samstag testen lassen, hatten aber auch signalisiert, dass sie mit einem unguten Gefühl im Bauch vor die Klasse treten würden. Schließlich sind die Infektionszahlen in Bad Arolsen schon seit Tagen erschreckend hoch.“

Erstaunlich gut läuft nach Angaben des Schulleiters der Online-Unterricht. „Die entsprechenden Pläne lagen bei uns seit Beginn des Schuljahres in der Schublade“, berichtete Wagener. Die Christian-Rauch-Schule habe schon beim ersten Lockdown im Frühjahr mit Digitalunterricht begonnen und die Technik seitdem systematisch verfeinert.

Die Erfahrungen bestätigte gestern auch die stellvertretende Leiterin der Kaulbachschule, Sandra Riebeling: „Seit dem frühen Morgen laufen bei uns schon viele Videokonferenzen in die Klassen. Wir haben die Zeit gut genutzt, Lehrer, Schüler und Eltern vorzubereiten.“

Ähnlich wie in Bad Wildungen planen viele Kindergärten für die nächsten Wochen: Dort bleiben die städtischen Kindertagesstätten von Mittwoch, 16. Dezember, bis Freitag, 18. Dezember, für alle Eltern offen, denen eine Betreuung absolut notwendig erscheint. Die beiden darauffolgenden Wochen vom 21. Dezember bis zum 3. Januar ist die weihnachtsbedingte Ferienschließzeit den Eltern langfristig bekannt gegeben worden. „In der ersten Januarwoche werden Eltern erneut gebeten, nur im absolut notwendigen Betreuungsfall ihre Kinder in die Kindertagesstätten zu schicken“, erläutert Kindergartenkoordinatorin Jessica Witascheck.

Nach aktuellem Stand könne im Notfall eine Betreuung in der Kita vor und nach der Kita-Ferienschließzeit von allen bedürftigen Eltern in Anspruch genommen werden und nicht nur von Menschen in besonderen Berufsgruppen. (Cornelia Höhne und Armin Haß)

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