Sturmtief „Burglind“: Pegel an Flüssen und Seen angestiegen

Wege im Nationalpark Kellerwald-Edersee wegen Windwurfs gesperrt

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Aus Sicherheitsgründen wird der Nationalpark kurzfristig gesperrt. Umgefallene Bäume und abgebrochene Äste liegen infolge des Sturmtiefs Burglind auf den Wegen im Nationalpark und machen diese unpassierbar.

Waldeck-Frankenberg. Sturmtief „Burglind“  ließ die Pegel der Flüsse und Seen in Nordhessen ansteigen und hat auch im Nationalpark Kellerwald-Edersee Spuren hinterlassen: Verschiedene Wege sind durch umgefallene Bäume und abgebrochene Äste versperrt. Aus Sicherheitsgründen müssen deshalb Teilbereiche des Nationalparks für Besucher kurzfristig gesperrt werden.

 Nach Abschluss der Räumarbeiten werden die Wege wieder freigegeben, teilt die Parkverwaltung mit.

Die Räumarbeiten werden aber noch einige Tage andauern. In diesem Zeitraum wird davor gewarnt, den Nationalpark zu betreten. Auch im Nachgang des Sturmwurfs können noch Bäume umfallen oder Äste herabstürzen. Diese Gefahr sollten Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer nicht unterschätzen.

Nach Angaben des Regierungspräsdiums Kassel waren am Donnerstagmorgen im Oberlauf der Eder bereits die Scheitelwerte erreicht. Man erwarte, dass die Pegelstände wieder fallen würden, sagte Behördensprecher Michael Conrad.

Das gilt laut Hessischem Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie auch für das Gebiet um die Messstation Schmittlotheim, wo am Donnerstag MeldestufeI II erreicht wurde. Die Meldestufe III, die bedeutet, dass auch bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet werden können, werde voraussichtlich nicht erreicht.

Dafür kehrte der Sturm zurück in den Landkreis. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen bis zum frühen Freitagmorgen. Bereits am Mittwoch ließ „Burglind“ viele Bäume umknicken. Am schlimmsten traf es die Bundestraße zwischen Bromskirchen und Allendorf, die bis zum frühen Abend gesperrt war. (r/mia)

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