Rettungshubschrauber fliegt gestürzten Radfahrer nach Marburg

Wegen Windböe ins Klinikum

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Kurz vor Roda wurde am Sonntag ein Radfahrer von einer Windböe erfasst – dabei zog er sich schwere Verletzungen. Der Langendorfer wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ in das Marburger Universitäts-Klinikum geflogen.Foto: Jürgen Jacob

Rosenthal-Roda / Langendorf - Wegen eines Windstoßes mit dem Hubschrauber ins Uni-Klinikum: Ein Fahrradfahrer aus Langendorf verletzte sich am Sonntag bei einem Alleinunfall schwer.

Schmerzlich endete für einen 57-jährigen Langendorfer eine Fahrt mit dem Fahrrad: Am Sonntag Mittag fuhr der Sportler mit seinem Rennrad die Landstraße 3087 von Rosenthal in Richtung Roda. Kurz vor dem Rosenthaler Stadtteil in einer Linkskurve wurde der Radfahrer plötzlich von einer Windböe erfasst und rechts gegen die Leitblanke geschleudert. Dabei zog er sich schwere Verletzungen am Oberschenkel zu. Zwar konnte er sich zunächst aufrappeln, fiel aber dann hinter die Leitplanke eine Böschung herunter.

Dank einer aufmerksamen Autofahrerin, die dies im Rückspiegel beobachtete, waren Rettungsdienst und Polizei schnell vor Ort. Die Verletzungen waren jedoch so schwer, dass der Radfahrer nach seinem Alleinunfall mit dem angeforderten Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ in das Marburger Universitäts-Klinikum geflogen wurde. (jj)

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