Anlieger von Oberweser und Edersee im Gespräch

Weitere Schritte für mehr Wasser im Edersee

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Der neue Vorstand: von links  Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese als Beisitzer, Schriftführer Joachim Kraus (Fa Richter), Kassenwart Harald Plünnecke , stellvertretender Vorsitzender Dr. Peter Könemann GF SKV Porta Westfalica , Vorsitzender Dr. Rolf-Jürgen Foellmer

OBERWESER/EDERSEE. Die Funktion des Edersees als Wasserlieferant für die Wasserstraße Weser wird auf absehbare Zeit nicht geändert. Deshalb muss es in kleinen Schritten Versuche geben, den Wasserstand im Edersee für Tourismuszwecke zu verbessern. Das ist das Ergebnis des seit vielen Jahren ersten Treffens von Anliegern beider Gewässer.

Die Interessengemeinschaft Oberweser hatte zu ihrer Jahreshauptversammlung gestern auf dem Fahrgastschiff Hessen nicht nur Vertreter der Kommunen und der Tourismusbetriebe an Edersee, Eder und Oberweser eingeladen, sondern auch Experten des Regierungspräsidiums und des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hann.Münden. Die steuerten ihre durch jahrzehntelange Datensammlung und neue Untersuchungen gestützten Prognosen bei, wie sich beispielsweise eine Ausweitung der sogenannten Triggerlinie (zur Reduzierung der Wasserabgabe aus dem Edersee) auf den Winter sowie eine weitere Absenkung der Mindestabgabemenge auswirken würden. Seit der vorangegangenen Absenkung der Mindestabgabe von zehn auf sechs Kubikmeter pro Sekunde habe sich beispielsweise die Leistungskraft der Kläranlagen entlang der Eder deutlich erhöht.

Einstimmig beschlossen die Mitglieder, den Verein umzubenennen in Interessengemeinschaft Oberweser/Eder- und Diemelsee. (tty) 

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