Waldeck-Frankenberg:

Welchen Einfluss hatte Eichenlaub auf das Kreiskrankenhaus?

- Waldeck-Frankenberg. Neuer Wirbel um einen alten Medikamentenliefervertrag: Eine bei der Staatsanwaltschaft vorliegende Anzeige rückt Eichenlaubs Einfluss auf das Frankenberger Kreiskrankenhaus in den Mittelpunkt des Interesses.

Ex-Landrat Helmut Eichenlaub hatte in seiner Doppelfunktion als Aufsichtsratsvorsitzender und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Kreiskrankenhauses möglicherweise zielstrebig durchzusetzen versucht, dass der Auftrag für die Medikamentenbelieferung an eine bestimmte Korbacher Apotheke vergeben wurde – trotz erheblicher Zweifel des Aufsichtsrats an dem Geschäft. Er erklärte den Arzneimittellieferungsvertrag zur Chefsache, wie Dokumente belegen, die der WLZ-FZ vorliegen. So gab es die klare Anweisung von Eichenlaub, den 1998 verlängerten Vertrag mit der Wicker-Apotheke aufzulösen und erstmals europaweit auszuschreiben. Eichenlaub verlangte außerdem, alle Angebote vor Abschluss eines neuen Vertrages vorgelegt zu bekommen.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 7. August.

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