Aufgaben im Stab des Katastrophenschutzes im Kreis:

Weltecke ist neuer Kreisbrandmeister

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Bei der Ernennung des neuen Kreisbrandmeisters – von links: der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer, Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbieck, der neue Kreisbrandmeister Dr. Christoph Weltecke, Landrat Dr. Reinhard Kubat und der erste Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese.

Korbach. Dr. Christoph Weltecke hat eine neue Aufgabe übernommen: Während des Hessentages ernannte ihn Landrat Dr. Reinhard Kubat zum ehrenamtlichen Kreisbrandmeister.

Auf der Bühne des Kreises in der Ausstellung „der Natur auf der Spur“ nahm Kubat dem engagierten Feuerwehrmann den Amtseid ab und überreichte ihm die Urkunde. 

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig

Im Stab des Katastrophenschutzes für Waldeck-Frankenberg ist der Korbacher ab sofort für den Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Zu seinen Aufgaben gehört es, im Ernstfall die Bürger und die Presse zu informieren. Diese Funktion hat der Kreis neu geschaffen. 

Seine Arbeit im Stab leiste er in Abstimmung mit dem Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit des Kreises, erläutert Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick, der in der Kreisverwaltung auch Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz ist. 

Dr. Christoph Weltecke sei besonders geeignet, qualifiziert und kompetent für diese Position, betonte Biederbick. Er verfüge über die notwendigen Führungslehrgänge der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes. Zudem habe Dr. Weltecke durch seine Funktion als Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes sowie des deutschen Feuerwehrverbandes ständigen Kontakt mit Medienvertretern und sei darin geübt, Pressemitteilungen zu verfassen und den Pressevertretern fachlich Rede und Antwort zu stehen. Der Kreis erwarte „eine kooperative Zusammenarbeit“ mit der Pressestelle des Kreises. 

Bei „Großschadenslagen“ könne eine mit gutem Hintergrundwissen ausgestattete Führungspersönlichkeit aus dem Stab die Pressestelle des Kreises unterstützen, sagte Biederbick. Zudem sei bei großen Schadensfällen eine Verfügbarkeit „rund um die Uhr“ sinnvoll. Laut hessischem Brandschutzgesetz können ehrenamtliche Kreisbrandmeister den hauptamtlichen Kreisbrandinspektor unterstützen.

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