Gartentipps

Wenn die Forsythien blühen, werden Rosen geschnitten

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Die meisten Rosen – wie die Beetrose Galaxy – werden zur Forsythienblüte geschnitten – mit Ausnahmen von einmal blühenden Kletter- und Strauchrosen .   

Wann ist die beste Zeit, um Rosen zu schneiden?

Grundsätzlich gilt die Regel: "Rosen sollten zur Zeit der Forsythienblüte geschnitten werden", sagt Dieter Levin-Schröder vom Gartentelefon in Kassel auf Nachfrage der WLZ-Gartentipps.  "Allerdings gibt es von dieser Regel Ausnahmen", weiß der Experte: "So sollten einmal blühende Kletter- oder Strauchrosen erst nach der Blüte geschnitten werden. Außerdem sollte man nach einem so milden Winter immer noch mit Spätfrösten rechnen, ein früher Schnitt kann dann mehr Schäden nach sich ziehen, als ein später Schnitt."

Grundsätzlich würden unsere Rosen eher zu früh als zu spät geschnitten. Ein später Schnitt habe keine wirklichen Nachteile, die Rosen würden nicht geschwächt, die Blüte verschiebe sich nur ein wenig nach hinten. 

"Vorteil ist, Schädlinge wie Blattläuse oder Frostspanner werden mit dem Schnitt beseitigt. Auch Pilzkrankheiten, wie Echter Mehltau oder Sternrußtau, werden durch den Schnitt reduziert", sagt Dieter Levin-Schröder. Sobald  aber Ansätze von Blütenknospen zu erkennen sind, sollten Rosen nicht mehr geschnitten werden. (md)

 

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