Waldeck-Frankenberg

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

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- Korbach (lb). Vom Poltern, Rasen und Flimmern: Herzrhythmusstörungen sind das Thema am WLZ-FZ-Expertentelefon. Der direkte Draht zum Mediziner ist am Freitag, 19. November, von 15 bis 16 Uhr für unsere Leser geschaltet

.Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Die Deutsche Herzstiftung hat das zum Anlass genommen, im „Herzmonat“ November über die Ursachen, Symptome und Behandlung von Herzrhythmusstörungen aufzuklären. Betroffene sind häufig unsicher, ob diese harmlos oder gefährlich sind, und wie sie behandelt werden können. Dr. Arved-Winfried Schneider und Serguei Korboukov vom Korbacher Stadtkrankenhaus beantworten am heutigen Freitag am WLZ-FZ-Experten-Telefon die Fragen der Leser.

Allein die Zahl der von Vorhofflimmern Betroffenen in Deutschland, der häufigsten Form der Herzrhythmusstörung, wird nach Angaben der Deutschen Herzstiftung auf etwa eine Million geschätzt. Tückisch bei Vorhofflimmern ist, dass es vom Patienten unbemerkt bleibt, zugleich aber zu Komplikationen wie dem Schlaganfall führen kann. Die Grenze zwischen einer normalen und krankhaften Herzrhythmusstörung, die zugleich auch gefährlich ist, ist fließend. Sehr wichtig ist deshalb die frühzeitige Erkennung und exakte Einordnung der Herzrhythmusstörung durch einen Internisten oder Kardiologen, um Komplikationen zu vermeiden.

Hinzu kommt: Herzrhythmusstörungen sind in der Regel keine eigene Erkrankung, sondern meistens die Folge von Herzkrankheiten wie koronare Herzkrankheit oder Klappenfehler. Auch können andere Krankheiten wie zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion das Herz aus dem Takt bringen.Therapien für Herzrhythmusstörungen gibt es je nach Art und Schweregrad: Medikamente, Schrittmacher, Defibrillatoren oder chirurgische Verfahren (Katheterablation). Viele Patienten mit Herzrhythmusstörung stehen unter erheblichem Leidensdruck, vor allem Betroffene mit einem Defibrillator. Für sie ist es wichtig, den neuesten Stand der Medizin zu kennen.

Dr. Arved-Winfried Schneider und Serguei Korboukov sind am Freitag von 15 bis 16 Uhr am WLZ-FZ-Expertentelefon unter Tel. 05631/560-271 und -272 für unsere Leser erreichbar.

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