Waldeck-Frankenberg

Wenn aus Projekten echtes Leben wird

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- Lichtenfels-Immighausen (resa). Kaum einer, weiß um die wörtliche Bedeutung und auf den ersten Blick klingt es vor allem nach Bürokratie: Dass „LEADER“ mehr zu bieten hat und das europäische Förderprogramm inzwischen vielerorts mit Händen greifbar ist, bewiesen die Mitglieder der Region Kellerwald-Edersee am Mittwoch.

KAm Anfang standen Formulare, Anträge und Bürokratie: Inzwischen verwandelt sich das europäische Förderprogramm zur Stärkung des ländliches Raums aber in handfeste Projekte: Dietrich und Susanne Führer aus Königshagen habe ihre eigene kleine Jausenstation gebaut, Familie Buckert aus Fürstenberg eine Biogasanlage und die Gemeinde Edertal hat eine Martkhalle errichtet – mit Fördergeldern der Europäischen Union.

„Das Projekt wird mit Leben gefüllt“, freute sich am Mittwochabend Volker Zimmermann, Bürgermeister in Bad Wildungen und Vorsitzender der Förderregion Kellerwald-Edersee bei der Vereinsversammlung in Immighausen. Neben Lichtenfels gehören auch Vöhl, Frankenau, Haina (Kloster), Bad Wildungen, Waldeck, Edertal, Bad Zwesten, Jesberg und Gilserberg mit zur Förderregion. Seit drei Jahren bewerben sie sich gemeinsam um Fördergeld für Projekte.

„Wir haben seit dem 42 Ideen bewilligt“, resümierte Irmhild Weber vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung, der für die Bewilligung zuständig ist. Vier weitere Projekte seien bereits beantragt, sieben weitere noch im Gespräch. Insgesamt 50 neue Arbeitsplätze seien geschaffen worden. Projekte für insgesamt 1,8 Millionen Euro seien seit dem umgesetzt worden, 1,073 Millionen Euro Zuschüsse flossen aus dem Leader-Topf. „Jetzt haben wir bis 2013 noch 276 899 Euro übrig“, erklärte Irmhild Weber.

Würden die bereits beantragten und angekündigten Projekte eingerechnet, bliebe immer noch eine Restsumme von rund 3000 Euro. Anträge sind noch bis zum 15. Oktober 2013 möglich. „Wir wünschen uns, dass anschließend lückenlos die nächste Förderperiode beginnt“, erklärte Irmhild Weber, „es ist aber noch nichts beschlossen“:

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Freitag, 26. August

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