13 Städte und Gemeinden beteiligen sich finanziell am Projekt

 Werke in Wildungen:  Kunstwanderweg Ars Natura ist gerettet

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Kunst auf dem alten LGS-Gelände: „Arrived“ von Peter Paul Medzech (Minden) lässt eine Sandkugel über ihrem Ziel schweben, in das sie gleich abzutauchen scheint.

Waldeck-Frankenberg. Der Kunstwanderweg Ars Natura ist gerettet. 13 Städte und Gemeinden, darunter Bad Wildungen, unterstützen die Ars-Natura-Stiftung künftig bei der Pflege der Kunstwerke – entweder durch den jeweiligen Bauhof oder indem sie die Stiftung für die Pflege der Werke in ihrem Gebiet bezahlen. „Wenn es die Zusage nicht gegeben hätte, hätte der Kunstwanderweg vor dem Ende gestanden“, sagt Sandrino Sandinista Sander, Vorsitzender der Stiftung Ars Natura.

Seit 16 Jahren gibt es den Ars Natura in der Region. Die Stiftung richtete 2001 die kleine Rundstrecke am Heiligenberg bei Felsberg ein. Seitdem wurde der Aufbau der Strecken und der Kunstwerke von der EU gefördert, die Vergabe war an eine Nachhaltigkeitsgarantie von bis zu zwölf Jahren gekoppelt. Für Kunstwerke in den 13 Städten und Gemeinden war diese bereits seit Jahren abgelaufen.

„Seitdem habe ich die Strecken mit sieben ehrenamtlichen Helfern gepflegt, phasenweise sogar allein“, berichtet Sander, „das ist auf Dauer nicht zu schaffen“. Die 375 Kunstwerke stehen auf 325 Streckenkilometern zwischen Hessen und Thüringen. Zwölf der 13 Kommunen haben ihre Unterstützung für zwei Jahre zugesichert, Gudensberg zunächst für ein Jahr.

„Früher verlief der Weg in unserer Stadt über die Itzelstraße“, erinnert der Wildunger Museumsleiter Bernhard Weller. Der Gang durch ein Gewerbegebiet mit Supermärkten erschien den Wildunger Verantwortlichen damals aber unpassend. (ciß/su)

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