Wettbewerb "WLZ sucht Waldecks Wort"

Walter Lübcke: "Sprachliche Vielfalt und Reichtum"

Waldeck-Frankenberg. Die WLZ sucht „Waldecks Wort“ – was ist typisch fürs Land, was sind besondere Begriffe in den Dörfern und Städten? Auch Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ruft auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Walter Lübcke sagt:

Ich unterstütze den großen WLZ-Wettbewerb „Das Wort Waldecks“, weil ...

Walter Lübcke

... er auch die Benrather Linie feiert. Die Waldecker nördlich dieser sprachgeschichtlichen Grenze wurden von den hochdeutschen Dialekten nicht erreicht, die sich seit dem 5. Jahrhundert von Alpen nach Norden ausbreiteten. Für mich ist es ein sprach- und kulturgeschichtlicher Reichtum, der sich zeigt, wenn diese Linie im Plattdeutschen einerseits und in nordhessischer Mundart andererseits in unserer Region bis heute hörbar ist. Darum sollten wir mehr Plattdeutsch sprechen aber auch hören; denn so klingt sprachgeschichtliche Vielfalt.

Mitmachen: Alle Leser der Waldeckischen Landeszeitung können ihre Wort-Vorschläge noch bis zum 29. März einreichen: per Postkarte oder Brief an die Waldeckische Landeszeitung, Lengefelder Str. 6 in 34497 Korbach, oder gleich hier über das Teilnahmeformular des Wettbewerbs

Wenn Sie dieses Formular nicht sehen, klicken Sie bitte hier.

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