WLZ/FZ-Redewendung vom 28. August 2010

„Wie Phönix aus der Asche“

- (resa) Ob Ägypter, Griechen oder Römer: In vielen Urmythen der Völker findet sich die Geschichte eines Vogels, der verbrennt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen.

Der mythische Reiher Benu etwa erschien der ägyptischen Sage nach im Abstand mehrerer Hundert Jahre, verbrannte bei Sonnenaufgang in der Glut der Morgenröte, um aus seiner Asche verjüngt wieder aufzuerstehen. Griechische und römische Autoren übertrugen diese Geschichte weiter und erfanden einen Vogel, der alle 300 Jahre sein Nest baut und darin verbrennt. Zurück bleibt ein Ei, aus dem nach kurzer Zeit ein neuer Vogel schlüpft. Den nannten sie Phönix. Wenn heute etwas als verloren gilt und dann in neuem Glanz erscheint, steigt Phönix aus der Asche.

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