EWF will bei Thüga einsteigen

- Waldeck-Frankenberg (jk). Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) wird sich mit zehn Millionen Euro am Erwerb der Münchener Thüga AG beteiligen. Ein Konsortium von kommunalen Versorgern will sich eine Mehrheit sichern.

Spekulationen um eine Beteiligung von Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) an Thüga gab es bereits im Umfeld einer Aufsichtsratssitzung im Mai. WLZ-FZ berichteten über großes Interesse regionaler Versorger aus ganz Deutschland am Münchener Unternehmen. Dies wiederum ist noch im Besitz des Energieriesen E.on, der seine Tochter Thüga indes verkaufen will. Die Verbandsversammlung der EWF hat nunmehr den vom Aufsichtsrat gefassten Beschluss bestätigt, eine Beteiligung an der Thüga AG zu erwerben. Gleichzeitig wurde EWF beauftragt, sich als regionales Unternehmen mit einer Summe von zehn Millionen Euro an einer Bietergemeinschaft zu beteiligen. Ziel dieser aus regionalen Energieversorgern bestehenden Bietergemeinschaft ist es, die Thüga in ein Unternehmen umzuwandeln, das von kommunaler Hand getragen wird. Mit dem Schachzug wird der Waldeck-Frankenberger Energieversorger somit Anteilseigner seiner eigenen Muttergesellschaft. Denn die deutlich größere Thüga hält rund 49 Prozent am heimischen Unternehmen. Hinzu kommen bei Thüga derzeit Minderheitsbeteiligungen an weiteren 109 Stadtwerken und Regionalversorgern. Mehr lesen Sie in der WLZ und FZ am Mittwoch, 24. Juni 2009.

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