Waldeck-Frankenberg: Trotz Winter niedrigste Januar-Werte seit 1998

Wintertief lässt Arbeitslosenquote steigen

- Waldeck-Frankenberg (tt). Die Arbeitslosenquote im Landkreis ist im Januar auf 5,6 Prozent gestiegen. Das ist keine Überraschung für Reinhold Lohmar, Geschäftsführer des Jobcenters Waldeck-Frankenberg. Denn im Vergleich zum Vorjahr (6,1 Prozent) seien die Zahlen erfreulich. Insgesamt sind 4756 Kreisbewohner ohne Beschäftigung gemeldet, 605 mehr als noch im Dezember.

Die steigenden Arbeitslosenzahlen seien saisonal üblich, erklärte auch Cornelia Harberg. "Die Arbeit in Landwirtschaft und Bau ruht häufig, und auch der Einzelhandel fährt nach Weihnachten die Angestelltenzahlen zurück", sagte die Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Korbach.

Der höhere Arbeitslosenbestand betrifft alle Personengruppen, egal ob bei Männern ohne Beschäftigung (plus 22,2 Prozent), den 15- bis unter 25-Jährigen (plus 17 Prozent) oder den über 50-Jährigen (plus 12,8 Prozent).

Trotz des Wintertiefs sind die aktuellen Januar-Werte die niedrigsten seit 1998.

Das Stellenangebot entwickelt sich positiv: Gab es im Dezember 2011 noch 731 offene Stellen, zählte die Agentur für Arbeit im Januar 758 offene Stellen.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Mittwoch, 1. Februar 2012.

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