Der Lichtkeimer braucht bestimmte Temperaturen, um zu gedeihen

WLZ-Gartentipps: Dill wächst, wo er will

Aromatisch: Dill sollte immer leicht feucht gehalten werden, wenn er ausgesät wurde. Er keimt gut bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius.
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Aromatisch: Dill sollte immer leicht feucht gehalten werden, wenn er ausgesät wurde. Er keimt gut bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius.

Mit einigen Kräutern ist es ein Kreuz: Sie wollen einfach nicht gedeihen. Manche Gartenfreunde haben kein Glück mit Petersilie, anderen gelingt der Anbau von Dill nicht.

Waldeck-Frankenberg – Der Gartenexperte Dieter Levin-Schröder von der Gartenakademie in Kassel weiß Rat: „Ein ehemaliger Kollege aus dem Gemüsebau hat mir bei dem Problem geraten: Streu den Dillsamen einfach an verschiedenen Stellen im Garten aus: Wo es ihm gefällt, wächst er gut, wo es ihm nicht gefällt, wächst er einfach nicht“, erklärt er.

Grundsätzlich könne Dill im Freiland in Reihen oder breitwürfig ausgesät oder im Topf auf der Fensterbank vorgezogen werden. „Bei beiden Varianten gibt es ein paar Hindernisse. Bei der Aussaat im Freiland ist zu bedenken: Dill ist Lichtkeimer, darf also nicht zu dick mit Erde bedeckt werden. Dann sollte die Temperatur zwischen 15 und 20 Grad Celsius liegen, nicht wesentlich kälter, aber auch nicht viel heißer, denn dann keimt Dill schlecht“.

Im laufenden Jahr könnten dem Dill die Kälte und die Fröste geschadet haben. „Im Topf gelten die gleichen Ansprüche“, erklärt Levin-Schröder: Gute Aussaat- oder Blumenerde verwenden, die Samen nur festdrücken und wenig bedecken und die Saat anschließend stets leicht feucht halten.

Ausgepflanzt werden sollten die Pflanzen erst, wenn sie groß genug sind und das Wetter mitspiele. Nützlich sei auch, mal unterschiedliche Sorten auszuprobieren, rät der Experte. Von Marianne Dämmer

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