Unfassbare Zustände auf Hof bei Medebach – Ziegenhalter weist Schuld von sich: Tiere wurden erhängt

Tierkadaver am Straßenrand

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Tierkadaver auf einer Holzpalette: Ein Nachbar ist entsetzt über diesen Anblick. Er sorgt sich um die Abwässer und Verwesungsflüssigkeiten, die von den toten Tieren, aus den Tonnen im Hintergrund sowie den Stallgebäuden in das Erdreich um seine Trinkwasser-Versorgung sickern.

Medebach. Die Bilder sind unerträglich. Auf einer Holzpalette liegen mehrere tote Ziegen direkt an der Straße Richtung Medebach. Sie sind teilweise bereits verwest und von Ratten angenagt. Ohren und Augen sind zerfressen, Knochen und Fleisch durch das verwahrloste Fell zu sehen.

Seit einigen Tagen sind solche Anblicke in der Nähe von Medebach zu beobachten. Die Ziegen gehören einem Mann aus Nordhessen, der seit Sommer 2014 auf einem Aussiedlerhof bei Medebach zwei jeweils 120 Quadratmeter große Ställe angepachtet hat, um darin Milchziegen zu züchten.

Der Besitzer der verendeten Ziegen widerspricht jedoch dem Verdacht, dass er sich nicht ausreichend um seine Ziegen gekümmert habe. Die tot aufgefundenen Ziegen seien umgebracht worden, weil jemand sie im Stall aufgehängt habe.

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