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Start für Sommerblumen

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Sommerblumen als Bienenfutter: Zinnien sind bei Insekten sehr beliebte Nahrungsspender. Hier finden Pfauenauge und Hummel gleichzeitig etwas.   

Waldeck-Frankenberg. Mit klassischen einjährigen Blumen lässt sich Farben in den Garten bringen, auf manche von denen sind Hummeln, Bienen und Schmetterlinge ganz scharf. Bei ihnen besonders beliebt und sind die Korbblütler (Kompositen) – wie ungefüllte Zinnien und Sonnenblumen sowie Astern.

Da ihre Blütenstände aus einer ganzen Ansammlung von Einzelblüten bestehen, gibt es reichlich Pollen und Nektar zu ernten. 

Zinnien verfügen über ein großes Farbspektrum von Zitronengelb bis Dunkelrot. Sie sollten einen sonnigen Standort haben und einen nährstoffreichen Boden. Wenn sie in trockenen Jahren immer mal wieder gegossen werden, treiben sie so viele Blüten, dass man auch noch für die Vase welche abzweigen kann. Je regelmäßiger geschnitten wird und vor allem alte oder verfaulte Blüten entfernt werden, desto eifriger treiben Zinnien neue – auch langstielige – Blüten bis zum Frost.

Eine Biene freut sich über das Nahrungsangebot in den Röhrenblüten der Prinzessaster. 

Astern blühen ebenfalls reich, und den Insekten wird nichts fehlen, wenn man mal einen Strauß schneidet. Im Gegensatz zu den Zinnien werden die nachtreibenden Blütenstiele im Laufe der Zeit immer kürzer. Als Schnittblume, aber auch wegen der guten Zugänglichkeit für Insekten, eignen sich Prinzessastern besonders gut. Unbedingt bedenken sollte man allerdings, dass Astern wegen der Welke erst nach etlichen Jahren wieder an denselben Standort gepflanzt werden dürfen. Wird eine Asternpflanze welk, sollte sie samt Wurzelballen gleich entfernt und keinesfalls auf den Kompost gegeben werden.

Sonnenblumen kennt jedes Kind. Oft ist zu beobachten, dass auf dem zentralen „Teller“ aus Röhrenblüten sich gleich mehrere Schmetterlinge und Hummeln tummeln. Möchte man länger etwas von den Blüten haben, sollte man Sorten wählen, die sich verzweigen, und die erste zentrale Blüte entfernen. Dabei sind Blumen mit ungefülltem Blütenstand denen mit gefülltem vorzuziehen, denn die Staubblätter sind nur noch Schauorgane. Lediglich Kerne für Vögel bieten sie im Herbst. (Werner Ebert) 

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