Waldeck-Frankenberg:

Zukunft der Arge liegt im Argen

- Korbach. Leistungen „aus einer Hand“ – das war das Ziel der Reform, mit der im Jahr 2005 Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II zusammengelegt worden waren. Die damals gegründeten Arbeitsgemeinschaften zwischen Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit sind nach wie vor das organisatorische Herzstück.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg betreut die Arge im Schnitt rund 10 000 Hilfebedürftige in mehr als 5000 Bedarfsgemeinschaften. Doch ihre Tage sind gezählt: Das Bundesverfassungsgericht hat das Arge-Modell für verfassungswidrig erklärt und eine Trennung der Institutionen verlangt.Was nun geschehen soll, ist noch immer ungeklärt. Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Peter Niederstraßer ist überzeugt: Geld, Wohnung, Arbeitsvermittlung, Qualifizierung und Betreuung gehören in eine Hand. Am liebsten sogar allein in die des Kreises, ganz ohne Beteiligung der Arbeitsagentur. „Kreise und Kommunen kennen ihre örtlichen Arbeitsmarktstrukturen und können sinnvolle Netzwerke mit Beschäftigungsträgern sowie Einrichtungen der Wohlfahrtspflege knüpfen“, bekräftigt auch Jörg Roßberg, Leiter des Fachdienstes Soziale Angelegenheit in der Kreisverwaltung.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 15. Dezember.

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