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Alfa Romeo mit Ferrari-Genen - Die neue Giulia Quadrifoglio

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Gemeinsam mit Ferrari-Ingenieuren entwickelt: Alfa Romeo zeigt auf der IAA das neue Modell "Giulia".

- Alfa Romeo startet mit der Giulia Quadrifoglio eine Modelloffensive - die Topversion bietet einen Sechszylinder-Turbobenziner mit starken 510 PS. Das 2,9-Liter-Triebwerk kommt von null auf 100 km/h in 3,9 Sekunden.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) -Mit der neuenGiuliaQuadrifogliowilldie Fiat-TochterAlfa Romeo auf der

IAAzeigen, was in ihr steckt: Der Sechszylinder-Turbobenziner der Giulia-Topversion leistet 375 kW (510 PS). DasDrehmoment liegt bei 600 Newtonmeter.

Das Modell wird auf der Messe inFrankfurt am Main (Publikumstage: 17. bis 27. September) präsentiert und beschleunigt mit dem 2,9-Liter-Triebwerk von null auf 100 km/h in 3,9 Sekunden - so wird eine Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h möglich. Entwickelt wurde der Motorgemeinsam mit Ingenieuren von Ferrari.Offizielle Markteinführungist für Ende 2015 vorgesehen. DerBasispreis wirdrund 72000 Euro betragen.Bis zum Frühjahr soll die Modellpalette der Gulia um weitere Motorenerweitert werden.

Die Giulia ist der Beginn einer Modelloffensive von Alfa Romeo, mit der die Fiat-Tochter endlich aus der Nische kommen will."Bis 2018 werden wir alle sechs Monate ein neues Modell vorstellen", sagte Markenchef Stefan Moldaner dem dpa-Themendienst am Mittwoch. Insgesamt soll esacht neue Modelle geben, darunter einen Spider und zwei SUV.

Der leistungsstarke Motor der Giulia Quadrifogliosollaber vergleichsweise sparsam sein:Unter anderem durch eine elektronisch gesteuerte Zylinderabschaltung soll derWert für den CO2-Ausstoß laut Herstellerbei nur etwa 198 Gramm pro Kilometer liegen. Die Ingenieure setzen außerdem auf Leichtbau:Kardanwelle, Motorhaube und Dach bestehen aus Kohlefaser, der Motor, die Bremsen, die Radaufhängungen werden ausAluminiumgefertigt. Dadurchbringt die Giulia Quadrifoglio insgesamt nur 1524 Kilogramm auf die Wage.Das ergibt ein Leistungsgewicht von weniger als drei Kilogramm pro PS.

Die sportlichen Gene finden sich auch im Innenraum wieder: Das Cockpit ist konsequentauf den Fahrer ausgerichtet, unddie Bedienelemente für die wichtigstenFunktionen sind - ähnlich wie im Rennsport -auf dem Lenkrad untergebracht.

dpa

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