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Automechanika eröffnet mit Rekordbeteiligung

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Model auf dem Messegelände in Frankfurt/Main: Schwerpunkte der Automechanika sind in diesem Jahr unter anderem alternative Antriebe.

Frankfurt/Main - Der Gebrauchtwagenmarkt schwächelt, dafür läuft das Geschäft mit Ersatzteilen gut: Neue Impulse erhofft sich die Automobilwirtschaft von der Werkstatt- und Autoteilemesse Automechanika, die in Frankfurt begonnen hat.

Mit so vielen Ausstellern wie nie zuvor ist in Frankfurt das größte internationale Branchentreffen der Automobilwirtschaft eröffnet worden. Eine Rekordzahl von 4631 Firmen aus 71 Ländern präsentiert auf der

Automechanika (16. bis 20. September) dem Fachpublikum neueste Produkte rund ums Auto. "Die Automechanika ist eine feste Institution auf 305 000 Quadratmetern - das sind mehr als 53 Fußballfelder. Wir sind ausgebucht", sagte Messe-Geschäftsführer Detlef Braun bei der Eröffnungsfeier.

Schwerpunkte der 23. Frankfurter Automechanika, die Industrie, Werkstätten und Handel vereint, sind alternative Antriebe sowie die Aus- und Weiterbildung. Themen sind auch die Werkstatt- und Tankstellenausrüstung sowie Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. Hinzu kommt ein großer Nutzfahrzeugbereich mit allein rund 1000 Anbietern. "Die Automobilwirtschaft besteht nicht nur aus den Herstellern. Das zeigt diese Ausstellung", sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Während sich beim Neuwagenverkauf in Deutschland ein stabiles Jahr abzeichnet, bremst der schwache Gebrauchtwagenmarkt derzeit das Geschäft der Autohäuser. Das deutsche Kfz-Gewerbe erwartet nach Angaben seines Verbandspräsidenten Jürgen Karpinksi zusammen mit dem Service- und Neuwagengeschäft einen nur leicht gestiegenen Umsatz von 140 Milliarden Euro - nach 138,5 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Die allgemeine Konsumfreude sei beim Kfz-Gewerbe nicht angekommen.

Gut laufe das Geschäft hingegen im Markt für Autoteile und Zubehör. "Die zunehmende Modellvielfalt und komplexere Technologien sorgen für mehr Marktteilnehmer und eine steigende Zahl von Ersatzteilen", sagte Braun.

Hinter der Automechanika Frankfurt stehe ein weltweiter Netto-Umsatz der inländischen Teile- und Zubehör-Hersteller von 101 Milliarden Euro im Jahr 2013. In diesem Jahr deute sich ein Wachstum zwischen 3 und 4 Prozent an.

dpa

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