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Mercedes baut S-Klasse zur Großfamilie aus

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Das neue Mercedes S-Klasse Coupé ist die dritte von sechs geplanten Modellvarianten.

Florenz - Mercedes baut die S-Klasse zu einer Großfamilie aus. Jüngster Spross ist ein Coupés, das mit einer leistungsstarken Motortechnik und vielen Extras ausgestattet ist.

Auf Wunsch sind auch Massagefunktion und glasveredelte Scheinwerfer erhältlich.

Bei seinem Spitzenmodell sorgt der Autohersteller für eine große Vielfalt. "Wir werden auf der aktuellen Architektur sechs Modellvarianten anbieten", sagte Baureihenchef Hermann Storp bei der Vorstellung des neuen S-Klasse Coupés in Florenz. Der gegenüber dem Vorgänger in jeder Dimension etwas geschrumpfte Zweitürer startet im September zu Preisen ab 125 962 Euro und ist in Storps Zählung die Nummer drei nach den im vergangenen Jahr eingeführten Limousinen mit kurzem und verlängertem Radstand.

Zum Rest der Familie gehört nach Informationen aus Unternehmenskreisen eine weitere Langversion im Geiste des luxuriösen Maybach, die zum Jahreswechsel präsentiert wird, sowie ein Pullmann mit drei Sitzreihen. Und bald soll es auch wieder ein Cabrio auf Basis des aktuellen Coupés geben.

Das S-Klasse Coupé startet im September in zwei Ausführungen: als S 500 4Matic mit 335 kW/455 PS und als S 63 AMG 4Matic, der 430 kW/585 PS leistet und mindestens 170 587 Euro kostet. Beide Fahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h, den Verbrauch gibt Mercedes mit 9,4 und 10,3 Litern (CO2-Ausstoß: 219 und 242 g/km). Neben den beiden V8-Modellen mit Allrad soll es später auch Versionen mit Heckantrieb und mit dem S 65 AMG auch noch ein 463 kW/630 PS starkes Zwölfzylinder-Modell geben. Denkbar sind einem Motorenentwickler zufolge noch Versionen mit einem V6-Benziner.

Die Serienausstattung des S-Klasse Coupés umfasst nach Herstellerangaben zum Beispiel Online-Navigation, Klimaautomatik und LED-Scheinwerfer. Gegen Aufpreis können Kunden zahlreiche Extras ordern. Dazu zählen unter anderem ein Nachtsicht-System, Massagesitze und Swarovski-Steine in den Scheinwerfern.

dpa

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